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Autor Thema: Synchisit  (Gelesen 1517 mal)

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Offline Lexikon

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Synchisit
« am: 23 Jul 20, 07:29 »
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Österreich/Salzburg/Zell am See, Bezirk (Pinzgau)/Rauris, Marktgemeinde/Bucheben, Katastralgemeinde/Hüttwinkltal/Kaisererbruch
Synchisit
« Letzte Änderung: 27 Aug 20, 16:45 von guefz »

Offline Josef 84,55

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Synchisit
« Antwort #1 am: 23 Jul 20, 07:29 »
Hallo,
kann das wirklich Synchisit-(Y) sein, nicht Synchisit-(Ce)?
Grüße Josef

Offline Manfred Früchtl

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Re: Synchisit
« Antwort #2 am: 23 Jul 20, 17:37 »
Hallo Josef,
ich schicke Deine Frage man an den Finder weiter.
Gruß Manfred

Offline oliverOliver

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Re: Synchisit
« Antwort #3 am: 15 Aug 20, 16:31 »
hallo Manfred,

hast du da schon eine Antwort erhalten ?

Offline Manfred Früchtl

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Re: Synchisit
« Antwort #4 am: 27 Aug 20, 11:08 »
Hallo,
ich habe heute von Finder Nachricht bekommen
Der Synchisit wurde wohl vor über 30 Jahren gefunden und nach damaligen Erkenntnissen visuell bestimmt.
Ich kann ja Synchisit noch zum Kaiserer Bruch dazufügen und da die Zuordnung machen.
Die anderen Synchisite der Fundstelle haben ja auch keine Analysedaten.
Gruß Manfred

Offline harzgeist

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Re: Synchisit
« Antwort #5 am: 27 Aug 20, 11:41 »
Hallo Manfred
Ich habe von der Fundstelle absolut keine Ahnung!
ABER: Bevor du einen dritten Eintrag für Synchisit vornimmst und damit eventuell noch mehr Verwirrung schaffst, würde ich vorschlagen, Josef zu kontaktieren. Wenn er die Frage so gezielt stellt wie er das zur Eröffnung der Diskussion tat, vermute ich mal, dass er über Erkenntnisse verfügt, die (noch) nicht aus den vorhandenen Einträgen/Referenzen hervor gehen.
Wenn der Eintrag für S(Y) nur aufgrund dieser einen Stufe erfolgte, und sich diese als nicht analysiert heraus stellte, bitte nicht vergessen, ihn wieder zu entfernen.

GA
Thomas

Offline Manfred Früchtl

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Re: Synchisit
« Antwort #6 am: 27 Aug 20, 16:33 »
Hallo Thomas,
Danke. Es könnte aber trotzdem ein-(Y) sein, wir wissen es aber nicht.
Hallo Josef,
sind dann alle anderen Synchisite als -(Ce) zu betrachten?
Gibt es da Erkenntnisse?
Gruß Manfred

Offline guefz

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Re: Synchisit
« Antwort #7 am: 27 Aug 20, 16:42 »
Da die beiden Arten visuell nicht zu unterscheiden sind, sollten alle nicht analysierten Fundstücke den übergeordneten Eintrag Synchisit erhalten. Das schließt beide Möglichkeiten ein. Wenn es irgendwann mal geklärt wird, kann man es ja präziser zuordnen. Ich habe das für dieses Foto erledigt.

Offline Manfred Früchtl

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Re: Synchisit
« Antwort #8 am: 27 Aug 20, 20:02 »
Danke Günter,
ist wohl die beste Entscheidung.
Gruß Manfred

Offline Josef 84,55

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Re: Synchisit
« Antwort #9 am: 28 Aug 20, 08:16 »
Hallo,

EDX-Daten habe nicht aber meine Synchisite vom Kaiserer zeigen ein Neodym-Absorptionsspektrum, was auf ein Cer-Mineral hinweist. Bei einem Lanthan-Mineral würde man ein Erbium-Absorptionsspektrum erwarten.
Ob diese Methode bei solchen Mischreihen verlässlich ist, weiß ich nicht, aber vielleicht hat ja jemand analysierte Stücke.

Grüße Josef

Offline etalon

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Re: Synchisit
« Antwort #10 am: 28 Aug 20, 09:17 »
Hallo Josef,

dazu eine Frage, da ich das interessant finde:

Wieso erwartet man bei Ce ein Nd-Absorptionsspektrum, und bei La ein Er-Absorptionsspektrum? Sind die jeweiligen REE bevorzugt vergesellschaftet und zeigen eine deutlichere Absorption auch ohne Dominanz, oder wie muss ich mir das vorstellen? Grundsätzlich würde ich ja bei einem Ce-Mineral auch ein Ce-Spektrum vermuten, aber das wird schon Gründe haben, wenn du das schreibst. Magst du mir diese verraten?
Danke!

Grüße Markus

Offline Uwe Kolitsch

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Re: Synchisit
« Antwort #11 am: 28 Aug 20, 11:06 »
"EDX-Daten habe nicht aber meine Synchisite vom Kaiserer zeigen ein Neodym-Absorptionsspektrum, was auf ein Cer-Mineral hinweist. Bei einem Lanthan-Mineral würde man ein Erbium-Absorptionsspektrum erwarten."

Hallo Josef, das leuchtet mir auch nicht ein.

Offline Josef 84,55

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Re: Synchisit
« Antwort #12 am: 28 Aug 20, 17:24 »
Hallo,

es ist anscheinend so, dass weder Cer noch Lanthan im sichtbaren Bereich eigene Absorptionslinien zeigen. Nach Gramaccioli und eigenen Vergleichen mit SEE-Oxiden sind die erkennbaren Absorptionslinien bei typischen Cer-Mineralien wie Monazit oder eben auch Synchisit dem Neodym zuzuordnen und bei Xenotim-(Y) ist ein Erbium-Spektrum erkennbar.

Aber wie gesagt, es ist nur ein Hinweis und ich weiß nicht ob es auch bei Synchisit-(Y) auch so ist.
Die Synchisite von Cuasso al Monte (Y- und Ce-Synchisite sind hier beschrieben) sind leider zu klein, dass ich mit meinem Mikro Absorptionslinien erkennen könnte und vom Semmering basis Tunnel habe ich nichts.

Die Methode habe ich hier kurz beschrieben: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?topic=46002.0

Grüße Josef

 

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