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Hämatit
Parkchemiker:
Hämatit aus Brasilien. Magnetisch und elektrisch leitfähig. Strichfarbe rot. Ungewöhnlich!
nwsachse:
Hallo,
möglicherweise handelt es sich um teilweise "martitisierten", in Hämatit umgewandelten Magnetit, bei dem noch Reste von Magnetit vorhanden sind.
Jörg N.
felsenmammut:
Glück Auf!
Hämatit ist selber schon schwach magnetisierbar. Kleinere Mengen Magnetit können die Magnetisierbarkeit schon deutlich erhöhen. Bei den starken Neodymmagneten hat man dann schnell eine deutlich anziehende Kraftwirkung. Magnetit und Hämatit kommen vielerorts gemeinsam vor. Da beide schwarz sind, mit ähnlichem äußeren Erscheinungsbild bei derben Stücken, sind sie mit bloßem Auge häufig nicht differenzierbar. Wie oben schon erwähnt, ist eine unvollständige Martitisierung eine Möglichkeit.
Die Widerstandsmessung weist ja einen elektrischen Widerstand von 160 kΩ aus. Geschätzt könnte man da auf eine elektrische Leitfähigkeit von 109 Ωmm2/m kommen, was irgendwo bei Halbleiter in Richtung Nichtleiter liegt. Nimm mal ein Stück Kupferdraht oder Eisen zum Vergleich. Da sollte ein deutlicher Unterschied zu messen sein.
Die rote Strichfarbe passt zu Hämatit.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
Klaus Schäfer:
Hallo "Parkchemiker",
bei Trommelsteinen muss man mit den exotischsten Materialien rechnen. Die Hämatit-Imitation "Hematine", ein künstliches, magnetisches Produkt, könnte bei den angegeben Parametern in diesem Fall vorliegen.
Gruß von Klaus
Fabian99:
Hallo,
ich glaube Jörg ist auf dem richtigen Weg:
https://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/magnetit.htm
Zitat: "Seine Leitfähigkeit beträgt etwa 10 % der der Metalle."
https://de.wikipedia.org/wiki/Magnetit#Verwey-%C3%9Cbergang
Zitat: "ca. 0,2 mΩm bei T > 120 K"
LG
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