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Biotit

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guefz:
In der Vulkaneifel ist das jedenfalls für angewitterte Biotite üblich.

oliverOliver:
ja, wird wohl regional etwas unterschiedlich verwendet

Ulrich:
Hallo,
die Bezeichnung "Katzengold" habe ich in den "Tafeln zum Bestimmen der Minerale nach äußeren Kennzeichen" von Philipsborn für verwitterten Biotit wiedergefunden, "Katzensilber" für verwitterten Muskovit. Gemeinsam für die Glimmer in diesem Bild ist das sie (schwach) magnetisch sind, damit habe ich sie von den viel häufigeren Quarz- und Feldspatkörnern im Sand getrennt. Biotit wird als magnetisch beschrieben, deshalb habe ich das Foto dem Biotit zugeordnet. Biotit ist aber heute die Bezeichnung für dunkle Glimmer ohne nähere Zuordnung und darüber welche Glimmer magnetisch sind habe ich keine weiteren Informationen. Ich werde das Foto der Glimmergruppe allgemein zuordnen.
Grüße
Ulrich Klaffehn

oliverOliver:
hallo Ulrich,
gut, danke!
Wobei ich mir nicht sicher bin, ob nicht auch Hellglimmer (Muskovit) Fe-hältig sein können. Zumindest bei uns im Waldviertel hab ich aber des Öfteren schon etwas gelbliche bis "schwach rostig" wirkende Muskovite gesehen - weiß aber nicht, ob die Verfärbungen von primär im Muskovit als "Verunreinigung" vorhandenem bzw. ursprünglich mit diesem vergesellschaftetem Fe stammen, oder ob das sekundäre Imprägnierungen / Anlagerungen sind
- da stosse ich wieder mal an die Grenzen meines bescheidenen mineralogischen Fachwissens.

felsenmammut:
Glück Auf!

Muskovit enthält häufig genug Eisen, um von Starkfeldmagnetscheidern ins magnetische Produkt ausgetragen zu werden. Varietäten wie Sericit und Gilbertit enthalten meist so wenig Eisen, dass sie als nichtmagnetisierbar eingestuft werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

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