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Karlsbader Zwillinge - Orthoklas umgewandelt
oliverOliver:
ahoj,
nun, Kaolin(it) ist ja meines Wissens ein Feldspat-Verwitterungsprodukt - könnte also passen
smoeller:
Hallo,
Ist die Substanz denn mit einer Nadel gut ritzbar und fühlt sich eher fettig/speckig an? Das sind Merkmale von Tonmineralen und (sekundären) Glimmermineralen.
Wenn ja, dann sollte man das vorerst als Steinmark bezeichnen, eine alte Bezeichnung für solche Bildungen. Letztlich kommt Kaolinit oder Dickit in Frage, ebenso aber ein (sekundärer) Hellglimmer, für den gerne die Bezeichnungen Illit oder Sericit benutzt werden. Eine genaue Bestimmung gelingt wohl nur per XRD.
Glück Auf!
Sebastian
felsenmammut:
Glück Auf!
Ich kenne die Fundstelle selber nicht. Aber die Gegend ist durchsetzt von Greisenbildungen. Es könnte auch gut eine Quarz-Glimmer-Vergreisung vorliegen, ähnlich wie man es vom Saubachbruch im Vogtland kennt. Solche Pseudomorphosen nach Feldspat können dann einen hohen Anteil an Muskovit enthalten. Bei Dorfhain gibt es auch Feldspatpseudomorphosen.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
steinfried:
Hallo. Danke erst einmal für die Infos. Leider ist das Stück in einer Kiste im Keller verstaut. Das ist jetzt auf die schnelle nicht möglich, das nachzuprüfen.
Deshalb würde ich Vorschlagen wir tragen erstmal das wahrscheinlichste mit Fragezeichen ein, und ich behalte das im Hinterkopf.
Grüße Steinfried
steinfried:
Hallo, ich habe mal von den Stücken ein Teil abgebrochen. Das ist ein dichtes weißes Mineral mit vielen Hämatitschüppchen durchzogen. Die Oberfläche fühlt sich fettig an.
Ich denke felsenmammut hat recht, irgenwie vergreist das Material.
Grüße
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