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Stets fehlende Informationen
Collector:
Beitrag zu Berthold`s fröhlicher Ratestunde...............
Das ist`n Hämatit ! Oder vielleicht doch nicht ?
Na, dann kanns ja auch n Bleiglanz sein ........... ? Oder n Amphibol ?
Nein - da ist massive Pechblende ! ??? Oder doch nicht ?
Vielleicht auch massives Silber ? Oder n typisches Stück Eisen ? Dann hätt ich aber Glück gehabt.
Na ja, so ganz genau weiß ich es auch nicht.
Aber wenn ich mir den Brocken intensiver anschaue, tippe ich letztlich doch auf einen Stein-Eisen-Meteoriten. Könnt ja sein, die fallen ja überall runter.
Soviel zum Thema: " Ein blödes Photo von ner Derbstufe und man weiß, wo der Hammer hängt ! Bilder von Derbmineralien sind eine Bestimmungshilfe ! " ( O-Ton, zitiert )
collector
berthold:
Hallo,
@EriK: ja, Du hast vollkommen Recht, meine Rede. Und - nein- aufregen tut mich das nicht. :)
Der Gedanke, zu Fundstellen-Beschreibungen auch dort vorkommende derbe Mineralien abzubilden ist nicht schlecht. Vieleicht wäre es da sogar ncoh besser nicht nur einen derben Brocken z.B. Baryt sondern den anstehenden Barytgang im Verbund zu zeigen und zu sagen in diesem Baryt gibt es ...
Mit etwas Blick über den Tellerrand: Ich habe in mindat.org mir mal die Baryt-Seiten angesehen. Ja, da sind Top-Stufen drinnen *neid* aber da sind auch Bilder von Stufen zu sehen, die ich nicht in meine Vitirne Stellen würde (vieleicht aber für den Fundort wirklich gut sind?). Da kann man alles sehen, von Farbe wasserklar, schneeweiß bis schwarz, rot, blau, gleb, ... Auch alle Formen isometisch, tafelig, nadelig. Dazu "Rosen", "Igel", "Hahnekämme" usw. Bei vielen Bildern kann man die Paragenese erkennen. Manchmal auch Bruch, Spaltbarkeit, Glanz, Transparenz, Phantome usw. Auf die Idee, dass die derben Baryt (wo nichts anderes dabei ist) reintun ist bei Mindat anscheinend noch niemand gekommen. Derbe Stücke zur Bestimmung herzunehmen bedeutet doch auf Informationen (nämlich u.a. Kristallform) zu verzichten. Und das Argument, dass man Spaltbarkeit besser erkennen könnte lass ich auch nicht so pauschal stehen. Zeig mitr mal an einem derben Stück Fluorit die Spaltbarkeit, die sehe ich doch samt kristallografischer Orientierung z.B. als Spaltriss in einem Kristall in der Regel viel besser. Und Bruchflächen sehe ich (leider zu oft :'( ) auch an Kristallen und Stufen, wenigstens dann, wenn es keine Schwimmer sind.
Etwas provokant:
Glaubt jemand dass es irgendwie hilfreich wäre wenn wir die Rückseiten unserer Stufen (wo sie derb sind) statt der Seite mit den Kristallen fotografiert - und hier veröffentlicht hätten?
Gruß
Berthold (der sich immer noch nicht aufregt, sondern lediglich seine Meinung sagt)
PS @collector: nee, das Mineral ist nicht dabei (kein Hämatit, Bleiglanz, Amphibol, Pechblende, Silber, Eisen, Meteorit)
Collector:
@berthold
genau das wollte ich mit meinen Vermutungen ausdrücken : (ich hoffe, Du hast mich nicht ernst genommen) ;)
Ich kann das derbe " Mineral " nicht identifizieren. Aber es gibt bestimmt andere, dies können.
collector
rheinkiesel:
Meine Güte, was für eine Aufregung. ;)
Also, ich bin auch der Meinung, dass Gesteinen und der Matrix der Mineralien bisher zu wenig Achtung geschenkt wird.
Ich bin immer ganz froh, wenn ein Händler mir zu dem angebotenen Mineral außer dem Fundort noch die Gesteinsart nennen kann, aber viele sind da wirklich überfordert... (manchmal ist noch nicht einmal bekannt was die sichtbaren Begleitminerale sind...) und leider nehmen die Händler, die nicht so viel Ahnung haben immer mehr zu. :-\
Es wäre also schon hilfreich, wenn man auch bei den Mineralienbilder bei der Bildbeschreibung kurz ein paar Worte zum Muttergestein hinzufügen könnte.
Es ist wohl tatsächlich schwieriger aussagekräftige Bilder von Gesteinen als von Mineralien zu machen, denn obwohl ich das von Profipräp empfohlene Buch „Gesteine“ von Maresch/Medenbach habe, finde ich es unheimlich schwer Gesteine nur oder überwiegend nach Bildern zu bestimmen.
Die Bilder auf www.kristallin.de sind echt super !!! :D
Zum Vorschlag erst mal schlechte Bilder ins Lexikon zu stellen: vielleicht sollte man dann solche Bilder als „vorläufig“ kennzeichnen, dass gleich jeder weiß, dass noch „bessere“ Bilder gewünscht werden?
Viele Grüße :D
Cordula, der rheinkiesel
Stefan:
Hallo,
ich verstehe die Diskussion langsam nicht mehr. Im Endeffekt, sagt ihr doch alle das Selbe und zwar was ich schon einige Beiträge vorher geschrieben habe (wohl nicht verständlich genug)
--- Zitat ---Fundortangaben:
Bei Fundortbeschreibungen sollten wir unbedingt auch Bilder der Gesteine und was darin zu finden ist mit aufnehmen. Diese Bilder müssen das Gestein nicht zwingend in allen Teilen aufzeigen, sollten aber zur Identifizierung im Steinbruch dienlich sein. Hilfreich ist auch ein Bild der Fundstelle mit Angabe (z.B. Pfeil mit Nummer pro Gestein) wo das Gestein anzutreffen ist.
Gesteinsbeschreibungen:
Bei der Beschreibung von Gesteinen selbst (nicht beim Fundort!), müssen diese natürlich sehr detailliert erkennbar sein und mit Fundortangabe versehen sein. Hier ist ein Anschliff wie auch das grobe Gestein in dem etwaige Einschlüsse etc. wenigstens zu erkennen sind sinnvoll. Kleinststufen die nur als Farbklecks (übertrieben dargestellt) zu erkennen sind helfen niemandem weiter.
Derbe Minerale
Es ist explizit gewünscht nicht nur Topstufen abzulichten. Derbes Material wie es vielleicht deutlich öfter zu finden ist, ist für die Identifikation sehr wichtig. Aber! die Bilder sollten nicht nur als Farbklecks (wieder übertrieben dargestellt) im Döschen zu erkennen sein. Die Struktur die das Gestein ausmacht sollte erkennbar sein.
--- Ende Zitat ---
So wo weichen jetzt die Meinungen im einzelenen ab?
Wir diskutieren nicht über ein einzelnes Bild !!
Gruß Stefan
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