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Pseudomorphosen Göpfersgrün Fichtelgebirge

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aca:
Der Freund sollte vorsichtshalber den Winkel genau messen.

wolfi:
Servus,

ich frag ihn, ob ich das einstellen darf.
Ähm, wie kann er den Winkel messen?

Servus + Glück auf
Wolfi

aca:
Geodreieck anlegen ist bei so einem empfindlichen Stück eine doofe Idee.
Ich würde versuchen ein Foto zu machen, bei dem man genau senkrecht auf die Prismenfläche sieht und dann den Winkel zwischen den Schenkeln auf dem Bild messen. Oder noch besser den Winkel zwischen der Streifung und dem Schenkel.

Auf den Bildern sieht das fast perfekt rechtwinklig und damit nicht nach einem Japaner Zwilling aus, denn die Streifung verläuft anscheinend parallel zur Kante des anderen Schenkels (da ist die Blickrichtung egal). Die etwa 5° Abweichung vom rechten Winkel bei Japanern sind normalerweise schon deutlich ohne viel Messen zu erkennen.

Josef 84,55:
Servus,

ich kenne einen eindeutigen Japaner-Zwilling von der Johanneszeche, der ist jetzt in einer Sammlung in Amberg.

Bei der Pseudomorphose fehlt die typische Verzerrung, es könnte aber auch sein, dass oben der Gegenwinkel ausgebildet ist und der eigentliche Zwilling nach unten zur Anwachsstelle zeigt. Das ist aber nur eine wage Vermutung, eine Messung des Winkels und eine Überprüfung ob die Prismen exakt parallel sind ist auf jeden Fall notwendig um das Stück als ehem. Japaner-Zwilling zu Identifizieren.

Grüße Josef

wolfi:
Servus,

das Rätsel ist gelöst. Ein Freund hat das Teil vermessen und kommt auf ziemlich genau 90 Grad.
Ist also leider keiner. Schade.
Danke für eure Einschätzungen!

Servus + Glück auf
Wolfi

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