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Fundortfrage an Achatauskenner

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felsenmammut:
Glück Auf!

lässt sich in Erfahrung bringen, wo das Stück erworben wurde? Bei derart hochverkieseltem/-achatisiertem Material fallen mir zwei Fundregionen ein. Im Klodzkotal und den nördlich gelegenen Kiesgruben gibt es große Jaspis/Achatgerölle, die von zahlreichen isolierten Achatbildungen durchsetzt sind. Von der Gesamtgröße wären 20 cm kein Problem, aber alles was ich bisher gesehen habe, hat nicht so dicht liegende Achatkammern. Der Ursprung ist sicherlich mit Klodzkotal zu umrahmen, aber Aufschlüsse mit anstehendem Material sind mir nicht bekannt. Seltene Elbegerölle bestehen aus dichliegenden einzelnen Achatkammern. Alles was ich bisher gesehen habe, besteht eigentlich nur aus Achtbänderung, ggf. noch Jaspachat, aber ohne Quarzkammern und ohne Zwischenräume zwischen den Achaten. Ursprung dieser Achatbildungen ist nicht sicher, könnte aber in Richtung der Vorkommen der Eisenjaspise gehen. Alternativen sind sehr gut möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

felsenmammut:
Glück Auf!

vom Aussehen her würde ich ja eine Beteiligung einer Pseudmorphisierung oder Perimorphisierung vermuten, wodurch die abgetrennten Kammern entstanden sind. Es sind keine scharfen Begrenzungslinien zu sehen, was erst einmal nicht viel bedeuten muss. Es ist gut möglich, dass die räumliche Fixierung der Kristallgeometrie oder Bruchstücke erst einsetzte, als schon einiges an Mineralsubstanz weggelöst wurde. Es sind einige große Trendlinien in dem Stück zu sehen. Dass lässt die ehemalige Anwesenheit einiger großer Kristalle vermuten. Baryt, Fluorit, Calcit sind Minerale, die häufig große Kristalle bilden und auch häufig in der Parageneseabfolge zeitlich vor einer Achatbildung entstehen.

Ist das Stück an den Seitenkanten frisch gebrochen, so dass von einem Festgesteinsabbau, bzw. Festgesteinsaufschluss auszugehen ist oder ist es rundgelutscht und lässt eher auf einen Geröllfund schließen?

In der Mineralienwelt erscheinen doch immer Beiträge zu Achaten. Es würde mich ja erstaunen, wenn die Fundstelle da noch nicht dabei war. Vielleicht lässt sich die Redaktion vom Anblick des Stücks motivieren, eine kleine Recherche ihrerseits anzuschieben, um dem attraktiven Achatmaterial und dem Fundort einen Beitrag zu widmen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Klaus Schäfer:
Hallo Leute,

Mich erinnert das Material an Australian Lace Agate vom Roy Hill in Western Australia. Insbesondere die rasterartig angeordneten, kleiteiligen Achatbilder sind typisch. Ich habe mal ein paar Vergleichsbilder angehängt.

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Ich hoffe, ich konnte helfen, Klaus

quarza67:
Hallo an alle Achatfans,

ich bin bei Carsten und würde auch Freisener Gegend vermuten.

dendrocopos:
Vielen Dank für die Hinweise. Aus einem anderen Portal habe ich beiliegendes Foto bekommen. Dieser Achat ist aus Schlottwitz. Habe ich so noch nie gesehen. Sehr interessantes Stück und auch sehr ähnlich.
Glück auf!
Frank

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