Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Uranmineral ?
berthold:
Hallo,
@Uwe: das ist scheinbar das Problem, dass jeder immer nur ein Stück hat. Ich werde diese Paragenese in meiner Sammlung nochmal genau durchsehen, viel Hoffnung hab ich nicht.
@geomueller: ja, daran habe ich auch schon gedacht, nur aus Hagendorf ist Zeunerit nicht bekannt, genauer gesagt sogar kein einziges Arsenat. Möglich wäre das allerdings dennoch, da Arsenkies (der jedoch recht selten war) als As-Quelle in Frage käme.
Gruß
Berthold
Robin:
Hi,
..wenn kein As dann eher Torbernit? Wie sieht es aus mit die Fluoreszenz? (ist ja kein verlässliches Bestimmungsmerkmal aber immerhin nützlich)
ps. das Mineral unter http://www.mindat.org/picshow.php?id=18826 stammt auch von Hagendorf-Süd.. gibt es also mindestens 2 Stücken ;)
Gruß Robin
berthold:
Hallo,
jetzt habe ich (noch) einen Verdacht: Uranosphärit (ist vor wenigen Jahren schon von Hagendorf beschrieben worden).
Allerdings -denke ich- wird zur sicheren Bestimmung kein Weg an einer Analyse vorbeiführen.
@Robin: Unter LW-UV: die grünen Blättchen leichte Reaktion. Könnte also weine Verwachsung von Torbernit/Autunit sein, sowas haben wir ja in Hagendorf öfters.
Gruß
Berthold
Krizu:
--- Zitat von: berthold am 17 Jul 05, 18:47 ---
jetzt habe ich (noch) einen Verdacht: Uranosphärit (ist vor wenigen Jahren schon von Hagendorf beschrieben worden).
--- Ende Zitat ---
Hallo,
ich biete:
http://www.mindat.org/min-4112.html
es ist nur Bi, U und O zu finden, da die Röntgendichte nicht stimmt ist der H mehr sicher als nur zu vermuten!
die Tafeln:
http://www.mindat.org/min-2689.html
U, Cu, P und O, zuviel allerdings, also Kristallwasser sollte da sein. der Farbe nach Metatorbernit
Dazu ein Columbit und etwas Kx AlySiy Oz x<y :-\
hth
Frank
Peter Haas:
--- Zitat von: berthold am 14 Jul 05, 23:00 ---... aber Blei in Hagendorf ? Da kommen mir doch starke Zweifel ...
--- Ende Zitat ---
Blei ist eines der Hauptprodukte beim natürlichen Uranzerfall und Hagendorf ist keine "junge" Lagerstätte. Gerade im Bereich von zersetzten Uranerzen kommen daher durchaus nachweisbare Mengen an Blei vor.
Stephan Wolfsried hat neulich auf Mindat ein Foto von Vandendriesscheit hochgeladen und damals kamen mir ganz ähnliche Zweifel. Ich habe eine Stufe mit idiomorphen Kristallen aus dem Steinbruch bei Le Limouzat, Haute-Loire, aus der Sammlung Chervet - und das Hagendorfer Material, obgleich in viel kleineren Kristallen, sieht ganz genau so aus.
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