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Verkaufen - Was ist schlecht daran?
herbfoss:
Servus Joachim, Servus Wolfi!
Da sprecht ihr beide mir aus der Seele!
Wie du sagst Joachim, bei den Fossilien liegt der Fall ja wirklich etwas anders.
Ich sehe das aber auch so:
"Jedes nicht geborgene Fossil ist ein verlorenes Fossil!"
Mineralien sind beim Fossiliensammeln eigentlich Beifund.
Liegenlassen tu ich die Stücke aber nicht. Wäre schade darum!
Spritkostenersatz ist für mich sehr sehr einleuchtend.
Grüsse vom herbfoss
Moni:
Hallo Leute,
Spritkosten ???? ??? Das ist aber glaube auch fast das einzige, was so anfällt. -- Unser Hobby ist gegenüber anderen doch relativ kostenneutral. Okay, vielleicht kann ich das auch sagen, weil bei mir persönlich keine Analysekosten anfallen .... aber das wäre es dann wohl auch schon.
Überzähliges Material wegzugeben ob mit Preis oder ohne, finde ich auch in Ordnung.
Das einzige, was mich stört, war mal eine Aussage von einem Sammler, der mir gegenüber äußerte, daß er erstens die Fundstelle wegen der bevorstehenden Ausbeute nicht preisgeben willl und zweiten das überzählige "Schrottmaterial" sowieso an die Touris verscheuert. Dies fand ich etwas abstoßend.
Aber jedem so wie er es möchte.
Liebe Grüße Moni
ceratit:
Hallo,
also ich sehe auch nix verwerfliches daran, seine überzähligen, oder aus der Sammlung aussortierten Stücke zu verkaufen.
Das Hobby ist nicht gerade billig, was Equipment usw. angeht.
Im Übrigen rennen sie alle auf Börsen und kaufen den einen oder anderen Stein, das ist Ok, aber verkaufen - pfui teufel :), Sorry geht mir nicht in den Kopf, profitieren tun doch beide Seiten davon. Zumal, wenn du die Möglichkeit hast es von nem Sammlerkollegen zu nem einigermassen vernünftigen Kurs zu beziehen und es nicht einem (gierigen) Händler in den Rachen werfen müsst.... (ok, es gibt auch gierige Sammler :) )
Auch ist es nicht zu unterschätzen, wie oft man eine Fundstelle heimsuchen muss, um DAS heissersehnte Stück in einer guten Qualität zu finden. Wenn zwischen dir und der Fundstelle dann noch einige 100 Kilometer liegen, erscheint es mir persönlich vernünftiger das Stück zu kaufen, anstatt dauernd frustriert, mit leerem Tank, und schon wieder ohne Fund abzuziehen. (wobei Eigenfunde natürlich immer das Beste sind)
Gruss
Oliver
Robin:
Hi,
Im Prinzip habe ich auch nichts gegen Verkauf.. aber genau wie Moni sagt, wenn es um geheimhalten, ausbeuten und anschließend 90% von dem Material verkaufen geht... tja.
Das macht doch kein Spaß!
Gruß Robin
ZEO:
Guten Abend,
verkaufen von Stufen ist nicht unerwünscht oder negativ, finde ich. Ganz im Gegenteil..
Negativ kann sein, was aus kommerziellen Interessen getan wird
- falsche oder ungenaue Fundstellen nennen
- Fundstellen bzw. die Natur dort zerstören
- Stufen verschönern, ohne den Käufer zu informieren
- usw.
Ich bin sicher, ein großer Teil von alllerseits hochgelobten Privat- und Museumssammlungen wäre ohne gekaufte Stufen sehr viel ärmer un dweniger sehenswert. Und viele schöne Mineralstufen wären ohne kommerzielle Interessen der Finder nie geborgen worden.
Gruß
Jürgen
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