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Ikait pseudomorph nach vermutlich Calcit
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Bilder Diskussion - Image Discussion
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Klaus Schäfer:
Hallo Kollegen,
Da Ikait nur unter 8°C stabil ist, müsste es sich hier ja eigentlich um eine Pseudomorphose von Calcit nach vermutlich Ikait handeln.
felsenmammut:
Glück Auf!
Zur eigentlichen Frage kann ich nichts beitragen. Aber auf der Seite vom Ikait sind zwei Temperaturen genannt als obere Grenze der Stabilität von Ikait, 4°C und 8°C. Auf Mindat findet sich die Aussage, dass es sich oberhalb von 8°C ohne weiteres Zutun in Calcit umwandelt. Das schließt nicht aus, dass <4°C=stabil richtig ist und bei >4°C bereits eine langsame Umwandlung ablaufen kann.
Pseudomorphosen von Calcit nach Ikait sind auch unter dem Namen Glendonit bekannt.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
nwsachse:
Hallo,
habe die Diskussion hiermit mal nach vorn geholt.
Das Problem sollte sich eigentlich klären lassen.
Jörg N.
Axinit:
--- Zitat von: Klaus Schäfer am 05 May 21, 09:26 ---
Da Ikait nur unter 8°C stabil ist, müsste es sich hier ja eigentlich um eine Pseudomorphose von Calcit nach vermutlich Ikait handeln.
--- Ende Zitat ---
Servus,
ich bin mir nicht sicher, die Fragestellung bzw. das Problem zu verstehen.
Das Photo zeigt angeblich Ikait, CaCO3 6 H2O.
Da dieses Mineral nur bei Temperaturen unterhalb von + 4 Grad Celsius stabil ist, muessen/sollen/duerfen wir davon ausgehen, dass das Bild unterhalb der Temperatur aufgenommen wurde, bei der Ilkait ein Wassermolekuel nach dem anderen verliert und schliesslich wasserfreier Calcit vorliegt. Leider enthaelt uns der Bildautor diese wichtige Information vor.
Falls dies nicht der Fall sein sollte, stellt sich die Frage, welches Mineral das Bild denn nun wirklich zeigt.
Man darf auch davon ausgehen, dass die stufenweise Umwandlung von thermodynamisch metastabilem lkait ---> Calcit + 6 H2O mit einer erheblichen Volumenaenderung verbunden ist, die fuer die Bildung wohlgeformter Kristalle bzw. Pseudomorphosen eher hinderlich sein duerfte.
Ich wuerde (ohne Beweis) vermuten, dass Ilkait bei Umgebungsbedingungen (T um 20 Grad Celsius, ca. 1000 h) rasch in ein farbloses Pulver zerfaellt.
GA,
Harald
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