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Schleifen/Polieren mit Winkelschleifer und Diamantschleifpads - Tips & Tricks

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S-C-H-U-B-E-R-T:

--- Zitat von: Fabian99 am 06 Jun 21, 10:33 ---Hallo,

das kann die Schleifgeometrie sein. So kenne ich das vom Läppen.

Ist die Schleifscheibe "W"-Förmig abgenutzt schleifst du eine konvexe Fläche, also nach außen gewölbt wie eine Sammellinse.
Ist dann die nächste Körnung plan oder "M"-Förmig hast du dieses Schleifbild. Bei eckigen Stücken kann es dann nur die Ecken treffen.

Oder du kippelst? Ich habe früher immer angedrückt, 90° gedreht, angedrückt usw.

LG

--- Ende Zitat ---

Hallo Fabian,

das hört sich interessant an, bin mir aber nicht ganz sicher, ob ich es verstanden habe: Dass - aus welchem Grund auch immer - mein Schleifpad nach außen gewölbt ist, würde ja den stumpfen Rand perfekt erklären.

Kurz zu meiner Motorik bei Schleifen: An sich führe ich den Stein immer entgegen der Drehrichtung meiner Maschine, also in ständig kreisenden Bewegungen über mein Schleifpad. Aber pass auf, mir fällt was ein: Könnte es sein, dass ich dadurch die Pads ohnehin in der Tendenz wölbe? Sollte ich den Stein einfach mal länger in der Mitte (über der Bohreinsparung) halten und eventuell dort nur ein paar Grad um die eigene Achse drehen?

LG

Fabian99:
Bei der Schleifscheibe hat jeder einen Lieblings Radius. Da wird die Scheibe abgenutzt. Das sollte das W im Querschnitt sein. Also den Rand der Scheibe mehr nutzen. Dann wird die Scheibe etwas Planer.

Ich habe immer an einer Position die Probe gehalten. Angedrückt 10s und dann die Probe um 90 gedreht. Und immer so weiter. Dann sind die Schrammen auch nicht so tief und der Mensch Faktor war geringer.

Lg

pseudonym:
Vor allem dacht ich man schleift damit nass ? Aber der Australier schleift trocken ???

Deswegen die Bitte eure Ausrtüstung zu zeigen ,ich wollte mir sowas holen : https://de.aliexpress.com/item/1005002603218754.html?spm=a2g0o.productlist.0.0.875370bdkjN9dh&algo_pvid=ed26cd18-7d40-41c1-b49d-9b4a4e85b84a&algo_expid=ed26cd18-7d40-41c1-b49d-9b4a4e85b84a-33&btsid=2100bddf16229734659075363e551e&ws_ab_test=searchweb0_0,searchweb201602_,searchweb201603_

Allerdings mehr um Macken in Natursteinfensterbänken auszubessern primär.

Andreas-:
Ich schleife nunmehr ausschließlich mit Sic auf einem Drehteller. Das ist zwar aufwendiger und langwieriger als Schleifen mit Diamant, aber das Ergebnis ist deutlich besser.

Meine Versuche mit Diamant (Flex mit Wasser + Diamantpads bzw Metallscheiben mit Diamant am Drehteller) waren leider ernüchternd. Es gab stets Kratzer und das Ergebnis (Glanz) hat mich auch nicht überzeugt.

Dass die Ränder (leicht) gewölbt sind, ist wohl unvermeidlich. Das ist bei verschiedensten Schleifern, die Diamant verwenden, zu beobachten.

S-C-H-U-B-E-R-T:

--- Zitat von: Fabian99 am 06 Jun 21, 11:39 ---

Ich habe immer an einer Position die Probe gehalten. Angedrückt 10s und dann die Probe um 90 gedreht. Und immer so weiter. Dann sind die Schrammen auch nicht so tief und der Mensch Faktor war geringer.



--- Ende Zitat ---

Das werde ich ausprobieren! Ist ja auch wohl viel angenehmer als ständig in einer Bewegung zu sein, als ob man einen Eintopf umrührt (kreisende Bewegungen) :-)

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