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Yugawaralith

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Klaus Schäfer:
Der Kristall im Zentrum scheint mir ein deutlich trigonal (steiles Rhomboeder plus flaches Rhomboeder) entwickelter Calcit zu sein, der am Fundort häufiger vorkommt. Yugawaralith ist in der Regel taflig ausgebildet.

prehnit100:
Würde gerne nochmals den Hinweis von Klaus aufgreifen.
Gibt es zu dem Stück eine gesicherte Bestimmung ?
Und sind Yugawaralithe vonCapurru bekannt ?

GA

guefz:
Ja, das sieht sehr verdächtig nach Calcit aus. Die Endflächen sind schön glatt ausgebildet, der Rest nicht mehr ganz so gut. Monoklin sieht das jedenfalls nicht aus. Es gibt bei Rruff zwei Raman-Referenzen, die qualitativ gut aussehen. Macht eine Analyse damit und meine Vorhersage sind 4 deutliche Banden bei 154, 281, 712 und 1085 cm-1.

Ergänzung: ich habe gesehe, dass ihr den Mineraleintrag 2011 selber gemacht habt. Es könnte also sein, dass bei eurem Spender der Wunsch der Vater des Gedankens war. Es ist der einzige Zeolith-Eintrag bei dieser Fundstelle. Ich würde bei Vorhandensein von Yugawaralith noch weitere Hochtemperatur-Zeolithe dort erwarten, wie Laumontit oder Stilbit/Stellerit und das auch in der direkten Umgebung der Yugawaralith-Kristalle. Danach sehen die beiden Stufen nicht aus.

ZEO:
Guten Abend,
der gezeigte Kristall sieht wirklich nicht nach Yugawaralith aus. Vielleicht liegt es allerdings auch an der Wahl des Motivs, nicht an der Bestimmung.
Yugawaralithe vom Stbr. Capurru sind schon lange bekannt. Siehe z.B. Tschernich, Zeolites of the World (1992) S. 524. Oder Preite, Mineraliensammeln im Urlaub: Zeolithfundstellen auf Sardinien. Lapis 2/2003, S. 21-30.

Grüße
Zeo

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