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Götzenit

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Günter Blaß:
Hallo Norbert,

habe ich noch nie gehört und sollte n. m. M. vielleicht auch nur bei Gebilden verwendet werden, die irgendwie einen Bezug zu Götzenit erkennen lassen z. B. wenn es ein ehemals als Götzenit gebildetes, umgewandeltes Mineral wäre, wie es in Paragenese mit Emmericht u.a. vermutet wird.

Gruß
Günter Blaß

guefz:
In der Ba-Paragenese der Westeifel halte ich diese Umwandlung für sehr wahrscheinlich. Bei dem von mir untersuchten Material von der Löhley hatten die klaren Kristalle gute, scharfe Ramanbanden, die halb trüben Kristalle schon stark verbreiterte und abgeschwächte Banden und die ganz trüben Latten zeigten gar keine verwertbaren Banden. Alle Proben kamen aus eng benachbarten Kluftspalten. Die Kristalle auf dem zweiten Bild zeigen schon abgeschwächte, breite Banden, was ein Zeichen in Richtung amorphe Umwandlung ist.

Siehe:
Götzenit

Rockhounder:
@Günter Blass,
das klingt schon einleuchtend. Ich weiß auch nicht mehr genau, wo ich diesen Begriff mal gelesen hab. Das müsste aber ein Artikel im Lapis oder Aufschluss gewesen sein.

Gruß Norbert

guefz:
Wahrscheinlich sollte das dann "Pseudomorphose von Amorph nach Götzenit" heißen...

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