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  • V: Kuriositäten aus der Welt der mikrokristallinen Quarze II, Gera, DE: 26 Nov 21

Autor Thema: GERA: Bildvortrag "Kuriositäten aus der Welt der mikrokristallinen Quarze II"  (Gelesen 1048 mal)

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Offline Hrouda

Freitag, 26. November 2021, 18.00 Uhr (kein Einlass mehr nach 18.00 Uhr!)
Veranstaltung des Vereins "Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde e. V." im Museum für Naturkunde Gera, Nicolaiberg 3, 07545 Gera
Referent: Herr Dr. Matthias Schreiter, Gera
« Letzte Änderung: 20 Nov 21, 15:52 von guefz »

Offline Hrouda

ACHTUNG: AB 7.11.2021 GILT IM MUSEUM FÜR NATURKUNDE GERA DIE 3-G-REGEL (Zutritt nur für nachweislich geimpfte, getestete und genesene Personen.)

Offline Hrouda

Am Freitag, dem 26. November 2021, laden um 18.00 Uhr die Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde zum Bildvortrag „Kuriositäten aus der Welt der mikrokristallinen Quarze – Teil 2“ in das Museum für Naturkunde Gera ein.

Unter dem Begriff Kuriositäten findet man im Duden: „etwas Sonderbares“, „etwas Eigenartiges was vom Normalen abweicht“ oder ein „Phänomen“. Als Kuriositäten bezeichnet man aber auch seltene Einzelstücke in Museen oder privaten Sammlungen. Auch wurden Edel- oder Schmucksteine im späten Mittelalter als „Curiosa“ bezeichnet.

In mikrokristallinen Quarzen, d. h. Quarzen, die keine sichtbaren Kristalle ausbilden, beobachtet man Strukturen, die an Figuren (Menschen, Tiere oder Pflanzen), an Städte oder Landschaften erinnern. Diese oft farbenprächtigen, seltenen Mineralbildungen wurden von Steinschneidern und Juwelieren häufig zur Herstellung von heute in Kunstkabinetten zu bewundernden Kunstwerken verarbeitet. Man fertigte daraus z. B. Vasen, Kelche oder Tabatieren, d. h. Schnupftabakdosen, die als Statussymbol für die Herren des gehobenen Standes galten. Man verwendete dafür hinsichtlich Farbe und Struktur besonders auffällige Steine, die aber meist nur in wenigen Exemplaren gefunden wurden und die kunstvoll bearbeitet in der gehobenen Gesellschaft für Aufsehen sorgten.

Viele dieser Kunstwerke sind in musealen Sammlungen erhalten geblieben und erfreuen mit ihrer Einzigartigkeit viele interessierte Menschen. Oftmals ist aber die Herkunft des Ausgangsmaterials, also die Herkunft der Rohsteine im Dunkeln. Entweder wurden diese nicht oder nur ungenau angegeben, oder es wurde der Ort, an dem diese erworben wurden, genannt. Manchmal erfolgten in Inventarlisten auch falsche oder irritierende Angaben. So gerieten Fundstellen einzigartiger Rohmaterialien oft in Vergessenheit. Der Bildvortrag stellt seltene Bildungen von Chalcedonen (mikrokristalline Quarze) vor und beleuchtet mit Hilfe von Mikroskopaufnahmen auch die kleinen farbenprächtigen Strukturen.

Weiterhin soll ein Fundpunkt in den Rhodopen (Bulgarien) vorgestellt werden, an dem möglicherweise die Achate gefunden wurden, die den Griechen und Römern vor unserer Zeitrechnung zur Anfertigung der Sardonyx-Gefäße bis zu Durchmessern von 70 cm dienten. Für diese bis heute einmaligen Raritäten in königlichen Schatzkammern sucht die Fachwelt noch immer nach der Herkunft des Rohmaterials. Ein Ansatz zur Lösung des Problems soll vorgestellt werden. Außerdem werden einige Fundpunkte des einmaligen Jaspachates (roter Karneol in gelbem Jaspis) von Sizilien vorgestellt. Und schließlich erfahren die Besucher und Besucherinnen, ob der grüne Gurkit tatsächlich ein neues Mineral darstellt.

Die Veranstaltung findet auf Grundlage der 3-G-Regel statt, die Kontrolle erfolgt am Einlass. Es gilt Maskenpflicht. Kontaktdaten werden erfasst und für vier Wochen vorgehalten.

Offline Hrouda

ACHTUNG!
Zur Sicherstellung aller Tätigkeiten im Rahmen der Corona-Pandemie infolge der sehr hohen Fallzahlen in Gera werden unter anderem die Geraer Museen ab Montag, den 22. November 2021 bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben.

DAHER KANN DIE VERANSTALTUNG NICHT STATTFINDEN!