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Bestimmungshilfe Ferrosilicium? / vmtl. ja (od. Ferromangan)

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jlies:
Guten Abend,

ich habe jetzt sehr viel hier im Lexikon und auf Wikipedia gelesen und komme einfach nicht weiter.

Gefunden habe ich die Stücke ganz unterschiedlicher größe auf einer Ausfallstraße des Braunkohletagebaus Heuersdorf in Sachsen. Die Straße war sehr grob geschottert und bestand aus schwarzem Stein, in dem diese Steine mit silbrig goldenem Glanz wie flüssig eingegossen wirkten.

Die Stücke sind unterschiedlich stark magnetisch und sehr schwer.

Auffallend sind die feinen sternförmigen Nadeln (im letzten Bild), über die ich auch irgendwo schon gelesen habe. Aber ich finde es einfach nicht mehr.

Weiter auffallend ist eine leichte irisierende Schicht an den „Bruchkanten“ des kleineren Stücks.

Über Hilfe würde ich mich sehr freuen. Danke und beste Grüße!
Jörn


jlies:
Hier die Bilder vom zweiten Stück.

jlies:
Und hier noch zwei Bilder vor Ort, wo man die flüssigkeit des Gesteins gut erkennen und auch das schwarze Material der Straße erahnen kann.

harzgeist:
Hallo,
aufgrund der äußeren Erscheinung, fehlender Matrix, und vor allem der Fundumstände - auf einer mit Industrieabfällen (Kraftwerksasche?) geschotterten Straße - halte ich das für anthropogenes Material. Pyrit/Markasit sind nicht magnetisch und Pyrrhotin ist mir nicht in dieser Erscheinungsform bekannt.
Aber auch solche Funde lassen sich clever vermarkten und für unglaubliche Preise nach Übersee verkaufen, wie man hier sehen kann:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,50467.0.html
Viel Spaß und gute Unterhaltung beim lesen

giantcrystal:
Hallo aus Mittelfranken

Das sieht sehr nach Ferrosilizium oder eventuell auch Ferromangan aus. Eine Legierung für die Stahlindustrie.  Pyrit / Markasit oder auch Pyrrhotin sähe deutlich goldiger aus...

Glück Auf

Thomas

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