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Sonderlichen Stein gefunden

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Bruno80090:
Au vu de ces échanges, je penserais à une couche d'oxydation de surface d'un sulfure ou sulfosel. L'irisation sur ces couches de surfaces oxydées est fréquentes comme sur des chalcopyrites par exemple. Maintenant, de quel sulfure il s'agit, il manque trop d'éléments et des analyses plus approfondies me semblent nécessaires

Uwe Kolitsch:
Ist das lila Zeug hart oder weich? (Spitze Nadel nehmen).

walden:
Hallo Uwe,

das lila Zeug ist eher hart.

Mit der Nadel ließ sich das Ganze tatsächlich gut untersuchen. Dabei ließ sich teilweise die lila Schicht abblättern. Sie ist sehr dünn und drunter ist der normale Stein zu sehen. Inzwischen glaube ich es ist doch nur Farbe. Dennoch ein sonderlicher Fund.

Vielen Dank für die Beiträge.

felsenmammut:
Glück Auf!

Wenn man die Arbeitshypothese Korund weiter verfolgt, so sollte der Fund mit einer scharfen Kante auch Quarz ritzen. Quarz wäre für den Fundort das härteste, wenn überhaupt in solch großen Stücken vorkommende Mineral.

Bei einer natürlichen Kupfermineralisation würde ich bei dem Fundort mehr Sekundärmineralisation, die durch eine Grünfärbung auffallen sollte, an der Oberfläche des Fundes erwarten. Zugegeben, die jetzige Färbung lässt einen sehr schnell an Bornit und Covellin denken.

Mir sind schon oft genug Steine begegnet, die mit einer hauchdünnen Schicht überzogen waren und dadurch vor allem schwarz-bläulich metallisch schimmernde Farben angenommen haben. Mineralogisch ist im Allgemeinen von einem Gemenge aus einer gewissen Vielfalt an Eisen/Mangan-oxiden/hydroxiden auszugehen. Für einige dieser Minerale und Mineralgemenge sind bunte Anlauffarben bekannt. Die Strichfarbe variiert in weiten Grenzen von Brauntönen.
In Kiesgruben sah ich gelegentlich ganze Zonen, in denen das gesamte Kiesmaterial mit einer so farbenfrohen Schicht überzogen war. Wenn die Steine dann durch die Aufbereitung viele Mal irgendwo angestoßen sind, platzt einiges der Schicht ab und man findet Steine, die nur noch flickenartig einen Überzug aus Anlauffarben haben. Aus Steinbrüchen kenne ich solche Erscheinungen auch.

Neben dem oben genannten Härtetest an Quarz könnte man noch versuchen die Strichfarbe des farbigen Überzugs zu ermitteln. Allerdings hilft zweiteres nicht, die Natur der Hauptmasse des Funds näher einzugrenzen. Eine Dichtebestimmung könnte einen Hinweis geben, in welche Richtung die Benennung gehen könnte. Vorsicht ist allerdings geboten. Wenn es sich um eine deutlich poröse Struktur handelt und viel Gasvolumen bei der Dichtemessung als Volumen mitgemessen wird, dann ermittelt man eine Durchschnittsdichte, die geringer ist als der Großteil des Feststoffs, aus dem der Fund besteht. Der farbige Flickenteppich hätte bei üblichen Hausmittelmethoden keinen Einfluss auf das Ergebnis.

Wenn eine UV-Lampe verfügbar ist, kann man sich den Fund auch Mal unter UV-Licht anschauen. Fluoreszenzfarben können bei der Bestimmung hilfreich sein.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

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