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Neue Karten der Radonbelastung in Deutschland
jürgen lange:
In Hessen gibt es nunmehr auch verstärkten Blick auf die Radonthematik. Anfang Juli 2022 fand ein Symposium dazu in Wiesbaden beim zuständigen Hessischen Landesamt HLNUG statt. Überraschend für mich war, dass neben der nachvollziehbaren Belastung unter Tage (Bergwerke, Bereiche der Wassergewinnung) auch in Hochhäusern mit schlecht belüfteten Badezimmern aus dem Duschwasser deutlich Überschreitungen zu bemerken sind.
Eine offensichtlich immer noch aktuelle Übersicht der Aktivitäten mit einer Belastungskarte findet sich hier:
https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/geologie/Radon/Seiten-aus-Jahresbericht-2019-G13-Geowissenschaftliche-Begleitung-der-Radonstrategie-Hessen.pdf
Aktuelles und Grundlagen zur Thematik (mit Europaweitem Ausblick) finden sich hier:
https://www.hlnug.de/themen/geologie/geologische-landesaufnahme/gemoda
Jürgen Lange
Anrheiner:
110 kBq/m³
Vielleicht sollte ich meinen Keller an jemand vermieten, den ich nicht leiden kann.....
Josef 84,55:
--- Zitat von: Anrheiner am 19 Aug 23, 18:22 ---110 kBq/m³
Vielleicht sollte ich meinen Keller an jemand vermieten, den ich nicht leiden kann.....
--- Ende Zitat ---
Hallo
110 kBq/m³ sind wirklich viel. Ich hoffe für Dich, dass es ein ein Tippfehler ist.
Grüße, Josef
vandendrieschen:
Werden nur schlappe 110 Bq/m² sein. 5 kBq sind ja schon 5.000 Bq. 110 kBq sind 10 hoch 5 Becquerel.
popeye:
moin, bitte nicht alles durcheinander würfeln. In der Bodenkarte werden Werte von z.B. 100000-150000 Bq/Kubikmeter (nicht Quadratmeter) Bodenluft angegeben.Zitat des BfS :"Das Ergebnis ist eine Deutschlandkarte, die die zu erwartende Radon-Konzentration in der Bodenluft in einem Meter Tiefe mit einer Auflösung von einem mal einem Kilometer zeigt".
Ee ist ja nun nicht so, dass eine/r von uns durch seine/ihre Pfahlwurzel atmet ,so hoffe ich.
Das, was als Raumluftkonzentration von Radon, gemessen als Zerfälle pro Sekunde in Bq, biologisch wirksam und damit interessant ist, entspricht nicht diesem "Bodenpotential". Vermischung mit Luft (windige Gegend ist doch super????) Abdichtung des Wohn/Kellerraumes gegen den Boden etc führt dann zur im Keller gemessenen Zahl in Bq/Kubikmeter Raumluft als Maß für die Radonkonzentration in der Atemluft. Diese ist locker um einen Faktor 1000 niedriger als die Bodenluft-Belastung (siehe obige Definition des BfS).
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