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Verwitterung und Pseudomorphosen: Wann ist ursprüngliches Mineral "weg"?

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Tom67:
Hallo.

Ich hab folgende Frage, es geht um Verwitterung bzw. Umwandlung/Pseudomorphosen. Aus gegebenem Anlass sozusagen - ich habe in einer Stufe aus dem Siebengebirge mehrere Pyrrhotin-Aggregate, zumindest nehme ich stark an, dass es Pyrrhotin ist. Das am besten erhaltene ist hier angehängt, die anderen sind stärker verwittert, am zerfallen und dunkel. Außer Pyrrhotin gibt es ja einige andere Mineralien, die leicht verwittern, zerfallen, oder sich umwandeln - da frag ich mich: Bis zu welchem Zeitpunkt bezeichnet man es noch als das ursprüngliche Mineral, und ab wann ist es kaputt, "weg" oder umgewandelt? Wie ist das definiert, wie lange kann man z.B. bei stark verwittertem Pyrrhotin noch von Pyrrhotin sprechen..?
Vielen Dank für erhellende Antworten! :-)

Thomas

loismin:
Hallo Thomas.

Das wird dir keiner pauschal beantworten können .
Das wirst du immer analysieren müssen, ob noch das Originalmineral dabei ist oder nicht .

Loismin

Rockhounder:
Wenn ein Mineral noch nicht komplett in das andere umgewandelt ist, spricht man auch von einer Teilpseudomorphose.
So steht das bei mir auch auf den Etiketten.

Gruß Norbert

Josef 84,55:
Hallo Thomas,

falls es den Pyrrhotin war, könnte man mit einem kleinen Magneten testen ob er noch vorhanden ist. Wenn ich mir das Foto ansehe könnte es aber auch Pyrit gewesen sein, der nicht magnetisch ist (dreieckige Fläche).

Alfredo hat hier mal eine geeignete Konstruktion zum testen von kleinen Kristallen beschrieben:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,53952.msg367490.html#msg367490

Grüße Josef

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