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Markasit-Neubildung in Lehm?
proyect:
Hallo,
ich habe vor ner woche in einer tonhaltigen Kiesgrube einige Markasitknollen von 3 bis 5 Cm größe gefunden, die keine Rostspuren zeigen, im Gegenteil, es sind Frische Kristalle auf der Oberfläche zu finden. Dies weist auf eine Neubildung in diesem Lehm hin.
Da diese Knollen zusammen mit Eiszeitlichen Geschiebe im feuchten Sand vorkommen, dürften sie erst vor "kurzer" Zeit gebildet worden sein. Weiteres Argument dafür sind jüngere Sumpf und Wiesenerzablagerungen (Limonit) im Oberflächennahen Boden.
Ich hab von solch einem Vorkommen noch nie gehört,.... ist das eventuell eine Seltenheit, oder gibt es mehr solcher Vorkommen in Deutschland?
Gruß
proyect
uwe:
Markasit kommt z.B. auch in Steinkohle vor. Eisen ist allgegenwärtig und dort wo organische Substanzen sind ist auch Schwefel nicht fern. Die Bildung im Lehm dürfte jedoch auch schon einige Jahrtausende auf den Buckel haben, den es dauert schon seine Zeit, bis die winzigen Ionen sich zu einer sichtbaren Konkretion zusammengefunden haben.
Glück Auf
Uwe
TKMineral:
Hallo Proyect!
Ich kenne ein solches Vorkommen noch im Kraichgau in der Grube Rettigheim bei Wiesloch, Baden-Würtemberg...Leider war ich selbst noch nie dort , weiß aber , das es eine Tongrube ist , wo auch Pyritknollen gefunden worden sind..
Gruß
TK
loparit:
Hallo,
ich war schon einige male in Rettigheim in der Tongrube, dort gibt es richtige Bänke mit Pyrit und viele schöne Kugeln von 5 mm bis 3-4 cm Durchmesser. Allerdings habe ich mir über die Entstehung bisher keine Gedanken gemacht. Morgen treffe ich einen Kollegen (in Wolfach) der direkt in der Nähe von Rettigheim wohnt und mit dem ich dort war. Vielleicht weißt der mehr !
Gruß
Loparit
TKMineral:
Hallo Edgar!
Na ,dann sehen wir uns ja auch morgen...
Bis dann
Gruß
TK
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