Das kommt auf die Verwitterungsbedingungen an. Bei rein mechanischer Verwitterung sollte der Gneis in Koerner aus Quartz, Feldspat und Glimmer zerfallen. Allerdings ist eine rein mechanische Verwitterung in unseren Breiten eigentlich selten, da ueberall Wasser ist, usw.
Gneis an sich verwittert eher hinzu Ton oder Lehm bzw. sehr feinkoernigem Material, das man mitunter nicht mal mehr mit einer guten Lupe in einzelne Koerner aufloesen kann. Hier in Freiberg unter Geologiestudenten auch als "Freiberger Dreck" (der Gneis hier und was oben auf ist) bekannt.

Wenn also in dem Flussbett fast nur reiner Sand(Quarzsand) und bisl Kies ist, dann wuerde das eher fuer Sandsteine oder Quarzite im Liefergebiet sprechen. Da Geologie keine exakte Wissenschaft ist, schliesst dies natuerlich anderes nicht komplett aus. Ist aber unwahrscheinlich.
Was hilfreich waere, ist den Schotter mal genauer anzugucken und zu sehen, was su Gesteinsbruchstuecke vorkommen.
Des weiteren spricht mMn das vorhandensein nur von Steinen, Bloecken und Kies entweder fuer eine kurze Transportdistanz oder eine hohe Stroemungsgeschwindigkeit, die den Sand einfach wegspuelt. So per Ferndiagnose ist es leider kaum moeglich das genauer zu bestimmen.
Edit: Wenn die Fliessgeschwindigkeit ausreichend niedrig ist, sprich gaaaannnzzz langsam, dann sollten sich noch die Verwitterungsprodukte vom z.B. Gneis, sprich Schluff oder Ton absetzen und zwischen deinen Brocken muss dann nennenswerte Mengen an Matsch/Schlamm/wie auch immer du es nennen willst liegen.
P.S. Geht's immer noch um die Elbe?
