Mineralien / Minerals / Minerales > Fluoreszenz, Lumineszenz / Fluorescence, Luminescence
Lumineszierende Mineralien: Spektroskopie
Lynx:
... So auf die schnelle habe ich leider nix gefunden, was gut passt. Falls mir noch eine Veröffentlichung dazu unterkommt, würde ich es hier einstellen.
Grüße, Martin
Lynx:
Hallo Günter
Bin noch skeptisch. Es könnte auch was anderes sein - die Linienbreite kommt mir sehr schmal vor.
Wenn ich mir die Apatite auf Deiner Homepage anschaue und z.B. 3814-1 mit 4818-2 vergleiche, dann könnten die breiten Linien in 4818-2 von 1500cm-1 aufwärts Sm3+ sein.... Aber wie gesagt sind diese Linien vergleichsweise breit.
Gruß, Martin
Edit: Links eingefügt
Natuerlich:
Hallo,
wenn ich nun die Linien mit der ersten Stelle "Raman Spectrum of Gadolinium Molybate..." vergleiche, fehlen dort die Linen bei 500cm-1.
Ist das ein Hinweis auf Lumineszenz?
Lg
Natürlich
(Edit: 5000 zu 500)
guefz:
Der Kristall ist laut Etikett nicht gezielt dotiert worden, natürliche Verunreinigungen durch andere SEE kann man aber vermutlich nicht vollständig ausschließen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die Banden zwischen 300 cm-1 und 600 cm-1 und alles über 1500 cm-1 Lumineszenz sind, von was auch immer verursacht.
Zu meinen Apatit-Messungen: die aus der Eifel haben immer sehr breite Banden oberhalb von 1500 cm-1, daher habe ich da auch bislang keine Vermutungen notiert, was das sein könnte. Bei den Titaniten ist die Sm3+ Bande jedenfalls deutlich schmaler. Die Apatite der Vulkaneifel zeigen aber in der EDX immer auch einen kleinen Anteil Si, d. h. es liegen Mischkristalle mit einem kleinen Anteil Britholith vor und da werden dann auch SEE enthalten sein. Die nicht ganz saubere Kristallstruktur sorgt dann vermutlich für die breiteren Banden.
guefz:
Der fragliche Kristall stammt wohl aus dem Umfeld dieses Artikels: https://ui.adsabs.harvard.edu/abs/1974scob.rept.....H/abstract. Der scheint aber nicht online verfügbar zu sein. Wenn jemand Zugang zu einer Uni-Bibliothek hat...
Ansonsten noch eine weitere Überlegung:
- andere SEE lassen sich deutlich leichter anregen als Gd, winzige Mengen anderer SEE multipliziert mit dieser höheren Wahrscheinlichkeit der Anregung könnte das beobachtete Spektrum produzieren.
- wir haben eine verglichen mit Apatit oder Titanit eine riesige Menge an Gd-Atomen im Kristall mit einer sehr niedrigen Wahrscheinlichkeit der Anregung. Kann dabei auch das beobachtete Spektrum entstehen?
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