Gesteine / Rocks / Rocas > Schweiz / Switzerland
Rot gefleckter Stein
Eckard:
Hej Günter,
Ich habe selber anfangs Zweifel an meiner Vermutung gehabt, aber dann habe ich mal in Jürg Meyers Buch 'Gesteine einfach bestimmen' nachgeschaut. Dieses Buch beschreibt, soweit ich informiert bin, Gesteine der Schweiz. (Wären darin doch nur die Abbildungen größer als Briefmarken.) Er nennt auch auf mehreren Seiten Rhyolithe, sodass ich davon ausging, dass es solche in der Schweiz auch geben muss.
In dem kleinen Buch 'Steine an Fluss, Strand und Küste', Autoren: Rudolph, Bayer,. Bartholomäus & Loga, wird diese Gesteinsart genannt und abgebildet mit Herkunft 'westliche Kalkalpen', (Vorarlberg, Engadin).
Fazit: Es gibt auch Rhyolithe in der Schweiz.
Besten Gruß
Eckard
Steinreisen:
Ha, stimmt. Diese Büchlein „Steine an Fluss…“ habe ich auch hier rumliegen und eigentlich durch geschaut, aber der Rhyolith ist mir so gar nicht aufgefallen.
Wahrscheinlich, weil mein Stein schon viel glatter ist (auch direkt beim Finden). Aber auf den zweiten Blick passen Beschreibung und Bild sehr gut!
ruebezahl:
Glück auf,
das scheint mir ein typischer Nagelfluh zu sein, also ein tertiärer weniger gerundeter Konglomerat aus dem nördlichen Vorland der Alpinogenese. Dafür spricht auch der Fundort.
Mf6
ruebezahl
Eckard:
Hallo Forum,
Terrazzo schließe ich aus, ebenso Konglomerat und Nagelfluh.
Begründung:
Terrazzo gibt es zwar in sehr vielfältiger Form, aber dagegen spricht, wie auch gegen die beiden genannten Gesteinsarten eine Tatsache:
Petras Stein zeigt zonierte Kristalle (Quarz? Feldspat?), die so in keiner der genannten Gesteinsarten vorkommen, wohl aber in Rhyolithen;
zumindest habe ich das bisher so gesehen. Und noch etwas: Der Stein ist klein, nur etwa 20x15+ mm groß. Nagelfluh ist wesentlich gröber,
das trifft m. E. auch auf Konglomerate zu.
Ich bleibe bei Rhyolith, lerne jedoch bei einer überzeugenden Korrektur gerne hinzu.
Besten Gruß
Eckard
ruebezahl:
Glück auf,
--- Zitat von: Eckard am 30 Nov 22, 15:35 ---Hallo Forum,
Terrazzo schließe ich aus, ebenso Konglomerat und Nagelfluh.
Begründung:
Terrazzo gibt es zwar in sehr vielfältiger Form, aber dagegen spricht, wie auch gegen die beiden genannten Gesteinsarten eine Tatsache:
Petras Stein zeigt zonierte Kristalle (Quarz? Feldspat?), die so in keiner der genannten Gesteinsarten vorkommen, wohl aber in Rhyolithen;
zumindest habe ich das bisher so gesehen. Und noch etwas: Der Stein ist klein, nur etwa 20x15+ mm groß. Nagelfluh ist wesentlich gröber,
das trifft m. E. auch auf Konglomerate zu.
Ich bleibe bei Rhyolith, lerne jedoch bei einer überzeugenden Korrektur gerne hinzu.
--- Ende Zitat ---
Berechtigte Einwände. Ich hatte die Größe nicht beachtet.
MfG ruebezahl
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