Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals

Halit ... vermutlich Merkers ...

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pseudonym:

--- Zitat von: vandendrieschen am 04 Feb 23, 00:56 ---Solange du keine Luftfeuchtigkeit über 50% hast (Aquarianer) ist das kein Problem. Ansonsten eine Vitrinenhaube drüber.


--- Zitat von: pseudonym am 03 Feb 23, 16:59 ---weil Merkers in der Größe ist eigentlich teurer .
Wörtlich stand drin, vermutlich aus dem ehem. VEB Kalibetrieb Merkers ´´  .

--- Ende Zitat ---
Vielleicht wusste er auch nicht, wieviel es wert ist. Oder wollte es unbedingt los werden.

--- Ende Zitat ---

Haube ist ne gute Idee ... ich hab aber keine passende Vitrine  ;D aber im Grunde könnte man den auch einzeln irgendwo hinstellen ,Haube drüber und ne LED dahinter .

... wieviel er wert ist : Das wunderte mich ja ,weils ne Auktion war ,ich dachte alle anderen wüßten was das ich nicht weiß !

skibbo:
Ich hatte mal den Fall einer Salzstufe, die jahrzehntelang ohne Veränderung in einer Vitrine im Flur stand. Dort waren Luftfeuchtigkeit und Temperatur immer relativ konstant. Irgendwann zog die Stufe in eine andere Vitrine in Fensternähe und nach ein paar Wochen bildete sich eine Pfütze unter der Stufe und einzelne Kristalle fielen ab. Die dortigen Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen haben ausgereicht um die Stufe relativ schnell zu zerstören. Die Wahl des Standortes sollte also auch ohne Aquarium bedacht werden.
Zusätzlich würde ich in unmittelbare Nähe ein, zwei Beutel Silikagel legen oder ein Schälchen Reis stellen. Beides wirkt hygroskopisch.

stoanklopfer:

--- Zitat von: pseudonym am 04 Feb 23, 11:47 ---... wieviel er wert ist : Das wunderte mich ja ,weils ne Auktion war ,ich dachte alle anderen wüßten was das ich nicht weiß !

--- Ende Zitat ---

Vielleicht war er anderen nur zu groß oder zu instabil/wasserlöslich?

Volkmar

pseudonym:
Kristalle können zu groß sein ???

hoe:
Sekundäre Bildungen sind ja nicht per se schlechter, nur weil durch den Bergbau unbeabsichtigt gute Bedingungen für das Kristallwachstum geschaffen wurden. Gerade bei Salzen wage ich mal zu behaupten (man darf mich gern korrigieren), dass die spektakulärsten Bildungen aus gesümpften Strecken stammen, die vorher jahrzehntelang ungestört voll Lauge gestanden haben. Ich denke da an die Halitkristalle mit aufgewachsenen, farbigen Gipsnadeln aus dem Bergwerk Bleicherode (Grubenfeld Kraja) und Schacht Marie bei Morsleben. Da diese Gebilde sehr filigran sind sind und beim Abtrocknen natürlich an Glanz verlieren, kann man den Untertageeindruck leider nur eingeschränkt mit nach übertage bringen.
Zu Bleicherode gab es einen Artikel in der Mineralien-Welt Heft 6/2007 und einen 5min-Beitrag vom MDR vom 21.08.2013. Von Schacht Marie habe ich Fotos von Befahrungen von 2010-11. Ich kann zwar nichts davon hier veröffentlichen, aber wer Interesse daran hat, kann mich ja direkt anschreiben.

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