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Autor Thema: Bestimmungsfrage  (Gelesen 1771 mal)

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Offline wacholderweib

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Bestimmungsfrage
« am: 03 Feb 23, 11:23 »
Hallo Ihr Lieben,
nachdem ich mich schon eine Weile wacker allein durch den hochinteressanten Mineraliendschungel wühle braucht es jetzt doch ein wenig Unterstützung. ich bitte um Erleuchtung bezüglich dieses Fundes, der vermutlich ca. 2001 an einer der Wismuthhalden in Mechelgrün (Vogtland/Sachsen) gemacht wurde. Ich versuche mich an den Informationskatalog zu halten:

inhomogen (rotbraun, rot, gelb),
einzelne "Poren", wenige sehr kleine Löcher (über den ganzen Stein verteilt,
nicht magnetisch,
matt,
Inneres wie Äußeres,
nicht kristallin,
kompakt, nicht bröselig,
nicht schieferig.

Die Fotos zeigen den Stein aus verschiedenen Perspektiven, die deutlich dunklere Stelle ist angesägt und nass.
Ich bin sehr gespannt auf Euer geballtes Wissen, liebe Grüße,

das Wacholderweib.

Offline oliverOliver

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Re: Bestimmungsfrage
« Antwort #1 am: 03 Feb 23, 13:31 »
hmm, ich seh hier keine angesägte nasse Stelle - hätten da evtl. noch mehr Fotos mitsollen ???

Offline wacholderweib

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Re: Bestimmungsfrage
« Antwort #2 am: 03 Feb 23, 14:24 »
Oh sorry! das hat wohl nicht geklappt, Moment...

Offline wacholderweib

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Re: Bestimmungsfrage
« Antwort #3 am: 03 Feb 23, 14:25 »
ich glaube ich habe Probleme mit den Fotos... oder dem PC... ich bemühe mich...

Offline wacholderweib

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Re: Bestimmungsfrage
« Antwort #4 am: 03 Feb 23, 14:29 »
noch eins

Offline smaragd123

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Re: Bestimmungsfrage
« Antwort #5 am: 03 Feb 23, 15:21 »
Moin,

möglicherweise ein Quarzit-Brocken mit rötlicher Färbung durch Eisen-(hydr)-oxid Einlagerungen.

Grüße Noah

Anke Lang

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Re: Bestimmungsfrage
« Antwort #6 am: 03 Feb 23, 16:44 »
Okay, vielen Dank. Ich glaube aber nicht, dass hier Quarzit im Spiel ist.
Ist Holz denkbar?
LG

Offline oliverOliver

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Re: Bestimmungsfrage
« Antwort #7 am: 03 Feb 23, 18:18 »

Ist Holz denkbar?


leider nein!

Anke Lang

  • Gast
Re: Bestimmungsfrage
« Antwort #8 am: 03 Feb 23, 18:45 »
Okay, danke. Was könnte es außer Quarzit noch sein?

Offline skibbo

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Re: Bestimmungsfrage
« Antwort #9 am: 03 Feb 23, 20:10 »
Haben Sie den Stein selbst angesägt? Falls ja, ging das relativ schnell oder nur sehr langsam und mit viel Druck?
Denkbar wäre, anhand der Bilder, auch ein eisenhaltiges Karbonat. Dann sollte, im Gegensatz zum Quarzit, der Sägeschnitt sehr zügig erfolgt sein. Einen Säuretest und eine Härtebestimmung könnte man testweise mal angehen, auch an den weißen Adern.

Offline wacholderweib

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Re: Bestimmungsfrage
« Antwort #10 am: 04 Feb 23, 06:39 »
Haben Sie den Stein selbst angesägt? Falls ja, ging das relativ schnell oder nur sehr langsam und mit viel Druck?
Denkbar wäre, anhand der Bilder, auch ein eisenhaltiges Karbonat. Dann sollte, im Gegensatz zum Quarzit, der Sägeschnitt sehr zügig erfolgt sein. Einen Säuretest und eine Härtebestimmung könnte man testweise mal angehen, auch an den weißen Adern.

Danke an Skibbo. nach Ja haben wir. Mein Mann sagt, es ging relativ leicht im Vergleich mit dem Sodalithbrocken z.B.
Mir fehlt leider das Equipment zum Säuretest. Weiße Adern gibt es nicht, ist wohl optisch schlecht erwischt. Es gibt großflächige rote Flecken im Durschscnitt. Und wie ich bei genauestem Betrachten jetzt festgeestellt habe sehr kleine Hohlräume mit kristalliner Auskleidung.
Die Strukturen und auch die roten Stränge und Strukturen erinnern wirklich stark an Holz, optisch sowie haptisch (an der gesägten Stelle) Mich würde hier das Ausschlusskriterium von OliverOliver sehr interessieren.
LG

Offline stoanklopfer

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Re: Bestimmungsfrage
« Antwort #11 am: 04 Feb 23, 06:52 »
Einfache Frage: Ritzt der Stein Glas?

Für mich sieht das trotz der unscharfen Fotos sehr nach Quarzit oder ähnlichem aus. Holzstrukturen kann ich auch nicht erkennen.

Volkmar

Offline skibbo

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Re: Bestimmungsfrage
« Antwort #12 am: 04 Feb 23, 11:43 »
Einfache Frage: Ritzt der Stein Glas?

Genau das meinte ich mit der Härtebestimmung. Ritzt eine scharfe Kante des Steins Glas, testbar z.B. an einer Glasflasche, enthält er mit höchster Wahrscheinlichkeit Quarz. Dagegen spricht die leichte Bearbeitung mit der Säge. Daher wäre ein Säuretest angebracht um nach einem Karbonatanteil zu schauen. Am besten nicht zu sehr verdünnte HCl nehmen, da Dolomit und Ankerit (wäre eine Vermutung zu diesem Stück) nicht so leicht aufbrausen wie Calcit.
Auch ist es sinnvoll zu schauen aus was die weißen Adern, die offensichtlich doch vorhanden sind (siehe Bildausschnitt), sind. Braust unter Säure -> Calcit, braust nicht -> höchstwahrscheinlich Quarz.


 

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