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Achat oder Jaspis?
Mineralroli:
--- Zitat ---Aber die blassen Farben und der weiße Quarz passen nicht zu Schlottwitz.
--- Ende Zitat ---
doch das paßt schon, denn die Schlottwitzer sind nicht alle kräftig gefärbt und über den Transport finden auch Auslaugungen statt.
steinfried:
Sehr schön. Danke Roland :D
Sargentodoxa:
Hallo
Ich bezeichne mich auch als "Lausitzer Sammler", vor allen Dingen von pflanzenführenden Hornsteinen, aber einen Milchquarz als Hornstein anzusprechen, würde ich nicht tun und habe es auch in meinem Sammlerkreis so noch nie gehört. Es sind nun mal zwei verschiedene Sachen.
--- Zitat von: Garmin1978 am 03 Apr 23, 20:45 ---Hallo,
ein interessanter Fund aus der rezenten Elbe! Ich stimme Roland soweit zu, dass es sich meiner Meinung nach um eine Achatbrekzie handelt, ich denke der weiße Bereich kann als Hornstein angesprochen werden (Die Lausitzer Sammler bezeichnen meines Wissens nach auch stark verunreinigten Milchquarz gelegentlich als Hornstein > Chris P.
--- Ende Zitat ---
Werner aus der Lausitz
Kachat:
Hallo in die Runde,
bei diesem Stück würde ich mich nicht festlegen, welchem Ursprungsgebiet man den zuordnen könnte. Aussagen von XY würde ich nicht so absolut stehen lassen, da Niemand alles was so gefunden wird auch gesehen haben kann. Es kommen immer mal wieder Exoten vor, wo alle Experten die Stirn runzeln. Hier könnte man sowohl in Richtung Osterzgebirge allgemein als auch ins "Böhmische" argumentieren.
Das wird schon sehr komplex, wenn man da alle relevanten Möglichkeiten in Erwägung zieht.
Es wäre ja erst mal interessant zu wissen, auf welcher Elbseite das Stück gefunden wurde. War es bei Copitz bzw. Jessen oder in der Nähe der Tunnelbaustelle oder noch weiter hinten bei Rottwerndorf? Z. Bsp. wäre auch das Seidewitztal als "Zubringer" z.Bsp von Döbra und Berthelsdorf einzubeziehen. Man könnte also linkselbig vielleicht eher zum OEG tendieren, da geographisch einfach näher zum Müglitztal und Umgebung. Es sind zwar erwiesenermaßen auch im sog. Bautzener Elbelauf Funde aus dem Müglitztal dokumentiert (siehe Kiesgruben z.Bsp. bei Crostwitz, Holschdubrau). Die Funde sind aber im Vergleich zu den "Berliner Elbeläufen" geringer, da ja Pirna nunmal elbaufwärts vom Müglitztal liegt. Andererseits sind auch Funde auf den Feldern bei Goes mit eindeutigem Ursprung vom Müglitztal gemacht worden, was wieder oberhalb von Pirna liegt. Es ist also schwer hier ohne Referenzfunde ein abschließendendes Urteil zu fällen.
Und nicht zuletzt wären ja nun noch die ganzen Fundgebiete hinter der Grenze zu betrachten. Ob da jemand was Vergleichbares hat. Das ist sicher wie das Suchen nach der Nadel im Heuhaufen.
Ich würde aber nicht so speziell Schlottwitz als Primärfundstelle deklarieren. Die Bänderung und die Form sieht für Schlottwitz schon sehr exotisch aus. Wobei man bei den Trümmern eigentlich nichts ausschließen kann. Mit der üblichen Abfolge hat es jedenfalls nichts gemeinsam. Von der Farbe her wäre es sicher möglich. Jaspis sehe ich hier ebenfalls nicht. Die weissen Partien müßte man mal unterm Mikroskop betrachten. Manchmal sieht das aus wie aufgeschäumt. Ob man das dann als Quarz oder Chalzedon bezeichnet...kein Ahnung.
Grüße
steinfried:
Hallo, das Stück stammt von Pirna-Copitz. Genauer gesagt von einem Acker hinter dem Burglehnpfad, der genau oberhalb der Felskante (ehem. Steinbrüche Copitz)verläuft.
Material: ehem. Elbeschotter.
Grüße
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