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Pyrit auf Dolomit

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zampano:
Doch, werde ich ;-)
Ist gerade Sommer und schönes Wetter, da komme ich nicht immer sofort dazu.

Das Material habe ich erst vor Kurzem von J. Desor auf eBay erworben.
Da gab es sehr wohl eine Verwechslung, da in dem Paket auch noch Stufen von der Grube Silberkaule mit drin war.
Was ja bei dem Pyrit durchaus als Fundort möglich wäre, zumal bei der Dose das Etikett ab war.

Die anderen Stufen, auf denen "Dolomit" angegeben sind, sind aber alle mit "Alter Bleiberg" beschriftet. Nur wird das wohl Calcit und nicht Dolomit sein, womit es dann auch wieder passen dürfte.
Hoffe ich ;-)

zampano:
Wobei noch einige Döschen mit nadeligem Pyrit dabei sind, die alle mit "Alter Bleiberg" beschriftet sind...

marc-r:
Hallo Nino,

zugegeben - gleich mehrere MM mit falscher Beschriftung ist sehr unwahrscheinlich.
Trotzdem bleibe ich dabei, dass Nadelpyrit auf Dolomit/Calcit nicht zur Vererzung der "Alten Bleihardt" passt.

Eine Erklärung wäre vielleicht doch, was Skibbo angedeutet hat - Fremdmaterial auf der Halde.

Soweit mir bekannt, wurden die besten und umfangreichsten Funde beim Bau der B256 in den 1970ern gemacht. Dabei wurden Halden, Stollen und Vererzungen der "Alten Bleihardt" angeschnitten.
Zu dieser Zeit war auch der Steinbruch Schretzmair noch in vollem Betrieb und war einer der Lieferanten für Schotter im Oberbergischen. Durchaus möglich, dass auf diesem Wege "Schretzmair"-Material mit echtem Bleihardt-Material gemischt wurde...

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