Fossilien / Fossils / Fósiles > Sachsen
Kieseltorf aus dem Döhlener Becken mit Psaronius?
oliverOliver:
hallo Jörn,
Zumindest einen Literatur-tip hab ich:
Reichel & Lange, Cherts (Hornsteine) aus dem Döhlener Becken bei Dresden. Geologicasaxonica/52-53
download-links:
https://www.researchgate.net/publication/267949915_Cherts_Hornsteine_aus_dem_Dohlener_Becken_bei_Dresden_Cherts_hornstones_from_the_Dohlen_Basin_near_Dresden
oder
https://www.zobodat.at/pdf/Geologica-Saxonica_52-53_0117-0128.pdf
oliverOliver:
--- Zitat ---Aber wissenschaftlich widerlegt ist die Sache mit den Färbungen vermutlich auch nicht, oder?
--- Ende Zitat ---
Die Färbung hängt anscheinend von unterschiedlichsten Faktoren ab, und kann z.T. auch sekundär sein -
also ich würde erfahrungsgemäß die Farbe - wenn uberhaupt - nur sehr untergeordnet als Zuordnungsargument verwenden.
jlies:
Hallo Oliver,
dank dir für die Links! Ich kenne die Arbeit aber schon. Ist nur noch nicht vollständig gelesen. Der Vollständigkeit halber hier auch noch zwei andere Arbeiten zum Döhlener Becken:
Die Rotliegendflora der Döhlen-Formation
The Lower Permian (Rotliegend) flora of the Döhlen Formation
Manfred Barthel
http://www.whose-tadpole.de/SNSD/Geologica-Saxonica/61-2/geolsax_61-2_2016.pdf
S. Janetz & S. Stute, Das Döhlener Becken, Geschichte einer Landschaft
https://www.kreidegeologie.de/files/Diverses-Downloads/doehlenbecken.pdf
Bei Gelegenheit mache ich dann trotzdem nochmal Vergleichsbilder zu den Farben, weil die Farbkombinationen (glasig braun, gelb, rot, weiß) und auch die Schichtungen in dem Fall doch sehr ähnlich sind. Argumentatorisch soll das nichts heißen, ich glaube sofort, daß die Farbigkeit ein untergeordnetes Merkmal sein sollte. Ich habe nun aber von beiden Fundpunkten einiges an Material gesehen und die Ähnlichkeit im Charakter ist teilweise frappant. Es müssten doch also zumindest sehr ähnliche Bildungsbedingungen bzw. auch Sekundärfärbungsbedingungen vorgeherrscht haben.
LG jörn
vandendrieschen:
Hallo,
aus der Literatur des Döhlener Becken oben, geht hervor, dass das Vorkommen Parallelen zur Geologie im Chemnitz-Becken aufweist.
Exkurs 4: Hornsteine im Döhlener Becken
https://www.kreidegeologie.de/files/Diverses-Downloads/doehlenbecken.pdf
Bergbaumonographie - Bergbau in Sachsen Band 12
http://www.unbekannter-bergbau.de/inhalte/BBmonographieBd12_2007.pdf
VG und bis Annaberg.
jlies:
Hallo an alle,
da ich nun schon einige Stücke mit gequetschten Luftwurzeln von Psaronien aus dem Döhlener Becken gesehen habe, frage ich mich bei dem folgenden Stück Kieseltorf von Priefel, ob das eventuell auch Teile von Psaronien sein könnten. Das Stück ist noch unpoliert, aber ich denke, man erkennt, worum es mir geht.
Von Zellerhaltung kann man bei dem Stück leider nicht sprechen, aber das Muster als solches ist schon relativ identisch zu gequetschten LuWu's.
Die Bildbreite beträgt jeweils ca. 10mm, die entsprechenden "Querschnitte" wären also sehr klein.
Danke und Grüße!
Jörn
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