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Radioaktivität im Kinderzimmer
uwe:
Der Klassiker von dem unvergesslichen Loriot: "Wir bauen ein Atomkraftwerk" (Weihnachtsgeschenk bei der Familie Hoppenstedter) ist gar nicht so unrealistisch. Im "land of the brave" gabe es daß Mitte der 90er wirklich. Schaut Euch mal den folgenden link an.
https://en.wikipedia.org/wiki/Gilbert_U-238_Atomic_Energy_Laboratory
Gruß
Uwe
pseudonym:
Danke fürs zeigen ,sehr interessant .
Ferdl:
Servus
Das Spielzeug ist in Internet für 4800 USD. Gut erhalten zu Ersteigern .
Gruß Ferdl
vandendrieschen:
Den Experiementierkasten kenne ich auch, habe ich hier aber extra nicht thematisiert, da es ja wenig mit dem Thema Mineralien zu tun hat. Es ist sogar eine Nebelkammer dabei.
Die heutigen Eltern würden durchdrehen, wenn sowas als Spielzeug angeboten würde. Selbst die Chemiekästen von heute haben keine richtigen chemischen Substanzen mehr.
--- Zitat ---Für Eltern brachte er die Idee voran, dass die Verwendung chemischer Reaktionen in den Sets ihre Kinder auf eine mögliche Karriere in Naturwissenschaften und Technik lenkte
--- Ende Zitat ---
--- Zitat ---Im Jahr 2006 bezeichnete die Popkultur-Publikation Radar Magazine das Laborset als eines der „10 gefährlichsten Spielzeuge aller Zeiten, ... ausgenommen Luftgewehre, Schleudern, Wurfsterne und alles andere, was tatsächlich dazu gedacht ist, Schaden anzurichten“. wegen des darin enthaltenen radioaktiven Materials
--- Ende Zitat ---
--- Zitat ---Die Fachzeitschrift IEEE Spectrum veröffentlichte 2020 eine detailliertere Rezension, in der das Kit im Kontext der Geschichte der Kits für den naturwissenschaftlichen Unterricht und Sicherheitsbedenken erörtert wurde. Darin wurde die wahrscheinliche Strahlenbelastung als „minimal, etwa so viel wie die UV- Strahlung durch die Sonne eines Tages“ beschrieben, vorausgesetzt, dass die radioaktiven Proben nicht gemäß den Warnhinweisen in der Packungsanleitung aus ihren Behältern entfernt wurde
--- Ende Zitat ---
Josef 84,55:
Hallo,
nach Paul Frame und William Kolb 2007 waren je ca. 20g Autunit, Carnotit, Torbernit und Uraninit enthalten. Nach den angegebenen typischen Dosisleistungen von umgerechnet 0,5 bis 4 µSv/h waren die Proben wohl nicht frei von Nebengestein.
Viele Grüße, Josef
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