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unbestimmte Mineral

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Walpurgin:
Ich würde es für eine zweite Generation Baryt halten, ist im Freiberger Revier nicht selten.
Das braunüberzogene könnte Limonit etc. sein.

Chrisch:
Heißt "schwarz glänzig" metallisch oder dunkel durch Totalreflexion? Derart nadelige Baryte kann ich mir von dort nicht vorstellen, aber irgendwelche Spießglanze scheinen in kleinsten Aggregaten und Mengen im Freiberger Revier und gerade den Randrevieren scheinbar doch nicht so selten zu sein wie bisher vermutet. Limonit/Goethit als Überzug dürfte am wahrscheinlichsten sein.

Gruß Chrisch

vandendrieschen:
Hallo,
ich werde meine Fotos noch ausbessern. Hab grad keine Zeit. Es ist Goethit.
Zwei Stäbe sind abgebrochen, der Querschnitt ist radialstrahlig bräunlichgelb ähnlich dem Kakoxen.
Die Paragenese kommt einmal mit schwarzen als auch in braunen Überzug auf kugeligen sowie langezogenen Aggregaten vor.
Manche sind noch mit Quarzen überzogen, die dadurch ein schwarzes Aussehen haben.
Der Stibnit im Baryt sind Vierkantsäulen. Der ist auch vertreten.


--- Zitat ---Heißt "schwarz glänzig" metallisch oder dunkel durch Totalreflexion?
--- Ende Zitat ---
Hat schon ein metalliges Aussehen.

Walpurgin:

--- Zitat --- Derart nadelige Baryte kann ich mir von dort nicht vorstellen, aber irgendwelche Spießglanze scheinen in kleinsten Aggregaten und Mengen im Freiberger Revier und gerade den Randrevieren scheinbar doch nicht so selten zu sein wie bisher vermutet.
--- Ende Zitat ---
Spiessglanze passen zur Paragenese nicht....das Material ist eindeutig fba Formation währen die Spiessglanze auf der eq bzw. eb Formationen vorkommen,Das ist eine völlig anderer Mineralisationszyklus.
Der Rammelsberg bei Muldenhütten führte auf den Gängen nur fba und kb Formationen.
Wenn dich das so stark interessiert wirst du um eine Analyse nicht herumkommen.

Chrisch:
Getreu dem Motto: weil nicht sein kann, was nicht sein darf... Natürlich kommen die Spießglanze (hatte ich bewußt so allgemein wie nur möglich gehalten) fast ausschließlich in den älteren Mineralisationszyklen vor, aber z.B. im Bereich des Lorenz Gegentrums gibt es - extrem selten - Bi-Spießglanze im und auf Klüften im Harten Trum und mit der Cu-Mineralisation im weichem Trum. Habe noch keinen Plan wie und warum, aber sie existieren. Deshalb habe ich es auch nur als generelle Möglichkeit angeführt - und ja, natürlich ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering. Auch z.B. Pyrolusit ist nicht generell auszuschließen.
Auch ich kenne nur die kleinen Bildausschnitte, von denen ausgehend man eigentlich auf gar nix nichts Konkretes schlußfolgern kann. Und na klar, ohne Analyse geht logischerweise gar nichts!

Gruß Chrisch

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