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Fotos sind nach dem Stacken überbelichtet?
uwe:
Möglicherweise ein Problem mit der software, welche aus den Bildebenen ein Gesamtbild berechnet. Kann auch sein, der Computer schafft es nicht.
Gruß
Uwe
marc-r:
mir scheint, dass die Stacking-Software die einzelnen Bilder nicht "aufeinanderlegen" kann.
Meine Idee dazu: beim hineinzoomen ändert sich der Bildinhalt, nicht jedoch der schwarze Rand - dieser ist für die Stacking-Software somit ein Orientierungspunkt, anhand dessen die nötigen Korrekturen für den Bildausschnitt berechnet werden.
Da sich der schwarze Rand nicht verändert, hat die Software keine Möglichkeit, die nötigen Korrekturen des eigentlichen Bildinhaltes auszuführen.
Lösung bzw. Test meiner These: die Bilder entweder so beschneiden, dass nur das Mineral sichtbar ist und kein schwarzer Rand. Oder die Objektiv-/ Kameraeinstellungen so ändern, dass das Bildzentrum ohne Ränder formatfüllend aufgenommen wird.
Dann die Bilder nochmal in einer "richtigen" Stackingsoftware zusammenführen (ja - PS kann das auch, aber Helicon oder Zerene sind darauf spezialisiert und können das viel besser!)
MyHome:
Hallo zusammen,
ich habe eben ein schönes Bild hinbekommen ;D Dank eurer Tipps den schwarzen Rahmen (Objektiv) anzugehen! :o Jetzt habe ich mehrere der vorherigen Bildreihen genommen und es funktioniert. Beim letzten nicht perfekt am äußeren Rand, aber im Zentrum ist der Pyrit-Kubus doch wirklich deutlich zu erkennen.
Es lag tatsächlich an dem schwarzen Rahmen. Bei ZS werde ich es nochmal testen, aber dafür muss ich im Vorfeld alle Bilder einzeln Beschneiden. In PS habe ich alle ausrichten lassen, dann den schwarzen Rahmen über alle Bilderebenen beschnitten und dann erst den Schärfeabgleich über die Ebenen gemacht.
Damit sind jetzt diese Bilder des interessanten orange-braunen Minerals herausgekommen. :)
Wenn jetzt noch jemand eine Idee hat, was das sein könnte, dann landet das Steinchen wieder an seinem Platz in der Vitrine.
Schöne Grüße ;D
Embarak:
Hallo,
--- Zitat ---mir scheint, dass die Stacking-Software die einzelnen Bilder nicht "aufeinanderlegen" kann.
....
Da sich der schwarze Rand nicht verändert, hat die Software keine Möglichkeit, die nötigen Korrekturen des eigentlichen Bildinhaltes auszuführen.
Lösung bzw. Test meiner These: die Bilder entweder so beschneiden, dass nur das Mineral sichtbar ist und kein schwarzer Rand.
....Dann die Bilder nochmal in einer "richtigen" Stackingsoftware zusammenführen (ja - PS kann das auch, aber Helicon oder Zerene sind darauf spezialisiert und können das viel besser!)
--- Ende Zitat ---
Dem kann ich nur zustimmen! Ich mache Bildbearbeitung ebenfalls mit Photoshop, stacke aber mit Zerene Stacker, weil es besser ist.
Den seitlichen Versatz der Einzelbilder kann die Software sehr gut ausgleichen, solange die Stackingschritte klein genug sind.
(Doppeltes Stacken - erst 3 Bilder, dann wieder 3, dann wieder 3 und die 3 dann zusammen - hatte ich auch mal ausprobiert, bringt aber keinen Vorteil.)
Ich würde dazu die Einzelbilder in PS alle übereinander legen, mit dem Auswahlrechteckwerkzeug den Bereich so einschränken,
dass der schwarze Ring nicht dabei ist, freistellen und die Bilder wieder einzeln speichern, um diese dann über ZS oder HF zu stacken. Etwas Fummelei...
Nach dem stacken bleibt bei starkem Versatz rechts oder links ein Bereich, wo die Einzelbilder nicht überlappten, den man wegschneiden muss.
Bei schwachem Versatz macht ZS das selber.
Mit einer Powershot G12 am Mikroskop zu arbeiten, ist ambitioniert und macht mich neugierig.
Ich nehme an, dass Du im manuellen Belichtungsmodus mit festem Focus aufnimmst und die stackingschritte über den Feintrieb des Mikroskops machst.
Die G12 kann ja auch RAW. Ich öffne alle RAW-Bilder (meiner EOS 5D Mark II) über die Adobe Bridge in Camera RAW zusammen und speichere sie als 16-bit-TIF.
Zerene Stacker kann kein RAW, kann aber 16-bit-TIF stacken und man kann einstellen, dass der Stack auch als 16-bit-Tif ausgegeben wird.
16-bit-TIF hat gegenüber 8-bit-JPG enorme Vorteile bei der späteren Bildbearbeitung (Farbe, Kontrast, Nachschärfen, Entfernung chromatischer Aberration...), da wesentlich mehr Bildinformationen enthalten sind.
Die Bildbearbeitung mache ich aber nicht direkt in Photoshop, sondern in Camera Raw, was ja in PS implementiert ist. Das hat mehr und feinere Werkzeuge.
Ich stacke erst und mache danach die Bildbearbeitung am Stack in Camera Raw.
Man kann aber auch umgekehrt erst alle 16-bit-TIF ( oder ggf. nur als JPG) über die Adobe Bridge in Camera Raw öffnen und alle zusammen als Batch bearbeiten,
diese wieder speichern und danach erst mit der Software der Wahl stacken.
Entscheidend für gute Stacks ist gutes Rohmaterial!
Viel Spaß beim Experimentieren
Norbert
isbjoern:
Hallo Richard,
mir scheint das Licht bei den Einzelbildern zu "hart", das kann viele Probleme verursachen, auch beim Stacken.
Versuche es doch mal mit einer diffuseren Beleuchtung (also z. B. mattes Plexiglas oder Pergamentpapier o. ä. zwischen Lampe und Mineral positionieren).
Viele Grüße
- Björn
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