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Sammelerlaubnis DDR

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nicoahlmann:
So eine A4 Seite muss man erstmal tippen auf der Erika  :)

uwe:
Ein Ausweg um trotz Restrictionen sammeln zu können, war die Mitgliedschaft in einem entsprechenden Verein des Kulturbundes. Ich kenne Sammler, denen nach einer Feststellung von "unerlaubtem" Sammeln durch Polizei und Forst diese Mitgliedschaft bei der Vermeidung einer Strafe geholfen hat. Außerdem hatten entspechende Kulturbundgruppen oft Zutritt zu Steinbrüchen, in denen andere Sammler kaum Zutritt hatten.

Gruß
Uwe

geomueller:

--- Zitat von: uwe am 26 Feb 24, 08:18 ---Ein Ausweg um trotz Restrictionen sammeln zu können, war die Mitgliedschaft in einem entsprechenden Verein des Kulturbundes. Ich kenne Sammler, denen nach einer Feststellung von "unerlaubtem" Sammeln durch Polizei und Forst diese Mitgliedschaft bei der Vermeidung einer Strafe geholfen hat. Außerdem hatten entspechende Kulturbundgruppen oft Zutritt zu Steinbrüchen, in denen andere Sammler kaum Zutritt hatten.

Gruß
Uwe

--- Ende Zitat ---

Dem kann ich voll zustimmen, ich selbst war auch hintereinander in zwei solchen Vereinen. Aber natürlich waren diese Vereine auch dazu da eine gewisse Kontrolle über das Sammelverhalten und die Sammler zu erhalten.

Gruß Jürgen

FrankD:

--- Zitat von: geomueller am 24 Feb 24, 23:23 ---Offiziell war es auf Tauschtagen verboten Minerale zu verkaufen, auch das Anbieten von radioaktiven Mineralien und Stücken aus aktivem Bergbau der DDR und weiteren bestimmten Orten war untersagt und wurde kontrolliert.

--- Ende Zitat ---

Ich bin erstaunt, das alles war mir nicht bekannt.
War selbst Mitglied einer "Fachgruppe Mineralogie" am Naturkundemuseum Berlin.
Dort fand einmal monatlich ein Treffen mit Fachvortrag in einem Hörsaal der mineralogischen Fakultät der HU statt.
Dort wurde verkauft was das Zeug hält.
Und es waren Leute anwesend die Stücke aus z.B. Namibia (Vanadinit) und dem Rest der Welt anboten!
Ich hab noch eine schöne kleine Stufe Smithsonit aus der Zeit.
Auch die ersten Tscharoite habe ich dort zu Gesicht bekommen.
Waren aber finanziell für mich unerreichbar.
Gruß Frank

P.S. falls hier ehemalige Mitglieder mitlesen, ich würde mich über einen Austausch zu dieser Zeit sehr freuen.

jlies:

--- Zitat von: FrankD am 03 Jun 24, 10:19 ---
--- Zitat von: geomueller am 24 Feb 24, 23:23 ---Offiziell war es auf Tauschtagen verboten Minerale zu verkaufen, auch das Anbieten von radioaktiven Mineralien und Stücken aus aktivem Bergbau der DDR und weiteren bestimmten Orten war untersagt und wurde kontrolliert.

--- Ende Zitat ---

War selbst Mitglied einer "Fachgruppe Mineralogie" am Naturkundemuseum Berlin.
Dort fand einmal monatlich ein Treffen mit Fachvortrag in einem Hörsaal der mineralogischen Fakultät der HU statt.
Dort wurde verkauft was das Zeug hält.

--- Ende Zitat ---

Tchja ... Berlin war halt an vielen Stellen nicht der Rest der Republik! ;)

Ich erinnere mich immer noch mit Freude an diese Postkarte aus der DDR: Abgebildet war eine Landkarte mit den einzelnen Bezirken. In Berlin stand der Berliner Bär, aß seine Bananen und verteilte den Rest, also die Schalen, auf die anderen Bezirke.

:)

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