Hallo alle,
das klingt alles sehr plausibel, 1871 hat die Mark den Taler abgelöst. Als Währungszeichen war anfangs Mk und später M oder m gebräuchlich. Die Stücke sind also irgendwann nach 1871 für einen Verkauf mit einem Preis versehen worden. Von einem der beiden Stücke ist bekannt, dass es zur Richter-Stiftung ab 1868 gehört hat. Die Richterstiftung war der Grundstock der mineralogischen Sammlung des heutigen städtischen Museums in Zwickau. Aus dieser Stiftung wurden dann wahrscheinlich auch einzelne Stücke verkauft. So könnte die Angabe auf die Zettel gekommen sein. Beide Stücke und Zettel habe ich aus der gleichen Quelle, die Schrift der nachträglichen Markierung ist auch gleich, sie könnten also zusammengehören, zu mal der Fundort auch identisch ist.
MfG Jürgen