https://www.edelsteine-neuburg.dehttps://fossilsworldwide.de/http://www.phillisverlag.de/Kalender-Shop/Mineralienkalender/

Autor Thema: Auripigment, Schmiedestollenhalde  (Gelesen 709 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Lexikon

  • Neuer User ohne Beiträge
  • Beiträge: 0
Auripigment, Schmiedestollenhalde
« am: 19 Jul 24, 10:54 »
Bilder Diskussion - Image Discussion

 (für mehr Informationen klicke auf das Bild / click on the picture to get more information)

Deutschland/Baden-Württemberg/Freiburg, Bezirk/Rottweil, Landkreis/Schenkenzell, Gemeinde/Kaltbrunn, Ortsteil/Wittichen/Schmiedestollenhalde
Auripigment, Schmiedestollenhalde

Offline Klaus Schäfer

  • Sponsor 2024
  • *
  • Beiträge: 1.365
  • Bewertet mehr Bilder !
Auripigment, Schmiedestollenhalde
« Antwort #1 am: 19 Jul 24, 10:54 »
Das hier gezeigte gelborange, körnige Mineral zeigt die äußerlichen Charakteristika von Pararealgar und nicht von Auripigment. Sollte sich an anderem Ort auf der Stufe noch roter Realgar befinden, liegt eine Namensänderung in Pararealgar nahe.
Auripigment spaltet sehr gut, Pararealgar bricht.

Offline vandendrieschen

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 2.032
  • ⛏(❛ .❛ ✿)
Re: Auripigment, Schmiedestollenhalde
« Antwort #2 am: 19 Jul 24, 11:42 »
Wie lässt sich sowas winziges spalten? Und wohin?

Offline Klaus Schäfer

  • Sponsor 2024
  • *
  • Beiträge: 1.365
  • Bewertet mehr Bilder !
Re: Auripigment, Schmiedestollenhalde
« Antwort #3 am: 19 Jul 24, 11:59 »
Hallo Juliane,

Man entfernt ein winziges Körnchen und zerdrückt es zwischen zwei Objektträgern und beurteilt das Ergebnis unter dem Mikroskop.

Gruß von Klaus

Offline vandendrieschen

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 2.032
  • ⛏(❛ .❛ ✿)
Re: Auripigment, Schmiedestollenhalde
« Antwort #4 am: 19 Jul 24, 12:39 »
Dann hab ich es zu Pulver zerquetscht. Von Bruchflächen wird da nix mehr zu sehen sein.

Offline Klaus Schäfer

  • Sponsor 2024
  • *
  • Beiträge: 1.365
  • Bewertet mehr Bilder !
Re: Auripigment, Schmiedestollenhalde
« Antwort #5 am: 19 Jul 24, 12:46 »
Halo Juliane,

Probier doch erstmal. Wenn ich meinen Schülern den Gitterbau von Kristallen und die Leistungen von René Jüst Hauy erkläre, zerschlagen wir zu erst Bleiglanz mit einem Hammer, nehmen das allerkleinste Stück und zerquetschen es zwischen zwei Objektträgern. Unter dem Mikroskop stellen wir dann fest, dass das feine Pulver ebenfalls aus kleinen Würfeln besteht. Sollte das Binokular mit seiner begrenzten Auflösung nicht genügen, nehmen wir ein Lichtmikroskop aus dem Biofachbereich.

Gruß von Klaus

 

Mineralienatlas - Fossilienatlas - Info-Center

Neueste Beiträge Neueste Beiträge