Arbeitsmittel / Means for work > Literatur / Literature
Literatur Artikel zu Royal Imperial Jaspis
jlies:
Danke Klaus, das hilft mir schon ein bisschen weiter. Im Prinzip können die Lagen in diesem Falle ja nicht anders als durch pyroklastische Sedimentation entstanden sein.
Ich vermute das immer stärker auch bei den "Vulkanbomben" von Mockzig, die ich aufgrund der geologischen Situation und den darin vorkommenden perlitischen Bruchnetzwerken bisher eigentlich für Ergussgesteine hielt.
Falls jemand hier für Sachsen Hinweise oder Ideen beitragen könnte (das Gestein gehört vermutlich zur unteren Planitz-Formation) wäre ich sehr sehr dankbar!
Klaus Schäfer:
Danke Stefan,
Ich lade dann demnächst die Bilder und den Text hoch.
jlies:
Warum spricht man eigentlich beim Bandjaspis von "resedimentiert"? Die unterschiedlichen Lagen, die ja innerhalb einer Lage von grob nach fein geordnet sind, sind doch streng genommen auch einfach nur sedimentiert. Die schweren Partikel sind jeweils zuerst zu Boden gesunken und die immer feineren dann jeweils später und zuletzt. Mit dem nächsten Ascheeintrag kam dann eine erneute Schicht von grob nach fein. Wird für diesen Prozess fälschlicherweise "resedimentiert! verwendet?
oliverOliver:
hi Jörn,
gut dass du das ansprichst - ich habe mich das auch schon gefragt.
Nun, ich nehme an, dass zusätzlich ein fluviatiler Einfluss vorliegt / vorliegen könnte, der zu dieser Terminologie geführt hat. Wenn der Tuff z.B. in einem lakustrinen/limnischen Milieu - und das kann auch einfach eine Senke, in der zeitweilig Wasser stand, gewesen sein - abgesetzt wurde, und dorthin aus der Umgebung eingeschwemmt wurde (bzw.: auch eingeschwemmt, und nicht nur direkt aus dem "fallout" abgesetzt wurde), wäre die Bezeichnung ja zutreffend. Ob das auf den Gnandsteiner wirklich so zutrifft, kann ich nicht beurteilen - aber ich nehme an, es gibt irgendwelche Arbeiten zur Genese des Kieseltuffs?
lg
o
p.s.:
und selbst wenn nur der Regen die Vulkanoklastika von einem Hang ab- und am Hangfuß zusammenschwemmt, wärs ja strenggenommen auch schon resedimentiert. Die durch die Silifizierung noch betonte Bänderung spricht m.E. aber doch (zumindest ein wenig) dafür, dass das unter Wasser stattgefunden hat, sprich, das SiO2 +/- synsedimentär aus einer Lösung ausgefällt ist, und nicht erst nachträglich ein vulkanoklastisches Sediment imprägniert hat.
Möglicherweise seh ich das aber als geologischer Laie auch völlig falsch ...
Klaus Schäfer:
Hallo Kollegen,
Die Bilder sind jetzt hochgeladen und der Text ist ergänzt.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln