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interessanter Achat - "Wasserwaage" vs konzentrische Bänderung
oliverOliver:
--- Zitat von: Otoites am 27 Nov 24, 19:52 ---Er hatte früher mit einem Mineralienverein dort aber oft gesammelt und hatte mir dieses Stück immer mit viel Stolz als sein schönster Fund von Waldhambach vorgelegt.
--- Ende Zitat ---
Der ist aber trotzdem nicht aus Waldhambach - da fährt die Eisenbahn drüber, wie man so sagt.
Vielleicht hat ja jemand deinem Freund einen Scherz gespielt und das "Kuckucksei" dort hinterlegt ;D
Otoites:
Hallo Oliver,
für mich ist das nicht so schlimm wenn es halt ein Kuckucksei ist, die Sammlung habe ich als Andenken von diesen viel älteren leider verstorbenen Sammlerfreund übernehmen können, nachvollziehbar was da falsch gelaufen ist geht eh nicht mehr.
Zu dem Thema passt er trotzdem ganz gut nun halt als Fundort?
Viele Grüße
Michael
oliverOliver:
--- Zitat von: Otoites am 27 Nov 24, 21:35 ---Zu dem Thema passt er trotzdem ganz gut
--- Ende Zitat ---
Das auf jeden Fall!
Schorsch:
Hallo an Alle,
Betreff. Achat-Wasserwaage
auch als Laie kann man mitunter eine passende Beobachtung machen. Wie man weiß ist der Schnitt durch eine Kugel meistens willkürlich und so entstehen oft unerwartet schöne oder abstrakte Bilder, in diesem Fall scheint es hier zuzutreffen. Auffallend ist, dass die umlaufenden Ringe ohne Krümmung an den Stapel anstoßen, was der Dynamik der Bildung widerspricht. Hingegen scheint die Bänderung hinter dem Stapel zu verlaufen, was darauf hindeuten würde, dass der Stapel später entstanden sein muss? Des Rätsels Lösung scheint mir der Schnitt durch die Kugel zu sein, der scheinbare "Treppeneffekt", also die nach hinten/oben schmäler werdende Fläche deutet auf einen diagonalen Schnitt hin, die einzelnen Schichten wirken dadurch dicker, auch die leichte Krümmung lässt sich vielleicht davon ableiten. Diese Perspektive könnte ich mir als Erklärung verstellen.
Vielleich kann sich jemand mit meiner Darstellung anfreunden?
"Glück Auf" Georg
jlies:
Hallo Schorsch,
nein, tatsächlich ist es nicht möglich, daß die umlaufende Bänderung hinter der horizontalen Bänderung verläuft.
Man kann an der horizontalen Bänderung hier sogar sehr gut erkennen, wo ungefähr der Horizont im Raum liegen muß, da man hier schätzungsweise in einem 45° Winkel von oben auf die horizontalen Lagen schaut. Kippte man das Stück um ca. 45° nach hinten, würde man in der horizontalen Fläche in das Stück schauen und der Treppeneffekt würde verschwinden. Es würden dann nur noch weiße und transparente Linien zu sehen sein, wobei die weißen Linien vermutlich sehr viel dünner als die transparenten Linien wären.
Dabei würde man dann vermutlich auch viel deutlicher sehen, wie die horizontalen Lagen sich in der zentrierten Bänderung fortsetzen, da die Dickenunterschiede nicht mehr so täuschen.
VG Jörn
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