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Kostenlose Software zum Erfassen von Micromounts

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vandendrieschen:
Hallo Zampano,

ich habe das Programm an einem Wochenend Abend geschrieben.
Ich dachte mir, ich stelle es auch Anderen zur Verfügung, die Interesse haben, weil die Frage zu Alternativen für Katalogisierungsprogramme immer wieder aufkamen und entweder andere Programme nicht mehr laufen oder die Downloadseiten nicht mehr gibt.
Es soll auch keine Konkurrenz zu Geolitho und anderen sein.
Sammler, die bis heute mit ihren Exceltabellen in ihrem Keller arbeiten, machen auch nichts anderes und mehr, als was die Software kann.
Es soll einen Überblick ergeben, wieviele MM, von wo und von welchem Mineral ich habe, um auf Börsen Doppelkäufe zu vermeiden und MM zu vergleichen. Mit analogen Fundortkärtchen geht das schlecht.
Onlinelösungen sind zudem immer von Drittanbietern abhängig.
Erben haben bei lokalen Lösungen zumindest immer noch Zugriff (sofern sie Zugriff auf das Benutzerkonto/ Festplatte haben) auf die Software und die Daten, sofern sie sich auskennen. Bei Onlinelösungen ist das nicht zwingend gegeben, wenn der Server down ist oder die Plattform eingestellt wird. Auch für sowas brauchste Backups. Zudem habe ich auf Börsen keinen Internetzugang (gut ich könnte mein Handy als Hotspot einrichten). Hat mal jemand das Szenario "90 jähriger Sammler stirbt und was machen und an was denken die Verwandten wirklich zuerst?" geistig durchgespielt? Die meisten wissen grad mal, wo der Anschalter des Laptops ist. Aber nicht, wo der Tab zu Geolitho abgespeichert ist. Es sind Wunschvorstellungen von Sammlern, dass Erben alles affin und penibel weiterführen wöllten.

Ich persönlich brauche nicht alle Fundstellen und erfasse nur die auf meinen Dosen.
Durch praktische Anwendung, haben sich einige Funktionen bei mir wieder wegreduziert.
In meiner ersten Anwendung in PHP habe ich sogar nur die Mineralien erfasst, die in meiner Sammlung sind.
Es gibt auch reine Eifelsammler. Die brauchen auch keine Namibiafundstellen.
Alle Fundstellen dieser Erde in vorauseilenden Gehorsam für eine private Sammlersoftware zu erfassen, sehe ich keinen Sinn und ist auch zu speziell, anders wie bei Mineralien die eine vereinheitlichte Systematik haben.


--- Zitat ---Wie z.B. das mit dem Fundatum: beide Online-Lösungen haben nicht nur das, sondern für jedes relevante Ereignis (Fund, Kauf, Tausch, Analyse, ...) einen möglichen Eintrag, mit Datum, Wer oder von Wem, und Beschreibung oder Dateien, nützlich für zu hinterlegende Analysen. Braucht man nicht? Tja, fragen wir mal einige Sammler.
--- Ende Zitat ---
Das ist kein Problem zu erweitern. Mir sind diese ganzen Extras bekannt. Ich mochte aber in die Erfassung nicht allzuviel Zeit investieren. Wer erfasst wirklich akribisch jeden Namen der Ex-Besitzer auf seinem Mineraletikett? Erfasst wird nicht weniger, als was auch auf Fundortzetteln, in Exceltabellen und in Karteikarten schon notiert ist. Im Prizip bräuchte es nur den Fundort und das Datum auf den Stein geklebt und schon ist alles vor dem Verschwinden gesichert. Und ist der Stein weg, ist auch der Fundortzettel mit weg. Als hätte es ihn in der Sammlung nie gegeben ;) Und taucht er wieder auf, ist alles beisammen und kann ohne Informationsverlust weiter veräußert werden.


--- Zitat ---Aber in jeder lokalen Installation seine eigenen Fundstellen, jede Formel händisch einfugen? Was ist, wenn es sich ändert? Ernsthaft?  :o
--- Ende Zitat ---
Excelanwender haben auch keinen gemeinsamen Standard für Fundorte und haben keine Schnittstelle mit anderen Sammlern. Und erst die analogen oft unleserlichen Fundortzettel. Dort stehts mal so, mal so.


--- Zitat ---Aber in jeder lokalen Installation seine eigenen Fundstellen, jede Formel händisch einfugen? Was ist, wenn es sich ändert? Ernsthaft?  :o
--- Ende Zitat ---
Dann wirds angepasst wie im Sammelhefter mit Tippexx oder in Excel.

Eine API braucht immer eine I-Net Verbindung. Wenn es eine zugängliche Datenbank mit API für alle Fundorte dieser Erde gäbe, ist es kein Problem die Datensätze in das json zu importieren und in der Software auszuwählen. Da muss dann nichts nachgertragen werden. Es gibt aber auch nicht mainstream Fundstellen, die nur Lokalsammler kennen und vlt. noch in keiner hiesigen Datenbank hinterlegt sind.


--- Zitat ---Könnte noch etliche Features erwähnen, Bestands- und Fehllisten, Etiketten, die mächtigen Filter, die auch als Vorgaben gespeichert werden können, etc. etc.
--- Ende Zitat ---
Features kann man unendlich viele einbauen. Dann wirds aber wieder ein Schwergewicht.


--- Zitat ---damit kann ich Mineralien, Münzen oder Katzen verwalten. Generisch aber genau deshalb irgendwann nutzlos.
--- Ende Zitat ---
Wieso nutzlos? Was ist daran einzuwenden?


--- Zitat ---Doch es hat sowieso alles seinen Preis, sogar kostenlose Software (Support, Updates, eigene Backups, mehr Zeitaufwand für die Pflege, ...). Die Online-Verwaltungen sind immer aktuell.
--- Ende Zitat ---
Solange sie gepflegt werden. Sogar aufwendiger als wenn jemand seine 50 Fundstellen lokal einpflegt.


--- Zitat von: zampano am 05 Feb 25, 01:25 ---Wir nutzen MA, um gemeinsam (!) einen gewissen Standard zu definieren, das führt es ad absurdum. Ich will keine Fundorte erfinden und komplexe Formaln abtippen, viel Spaß bei einigen Silikaten (und was ist mit UTF8?).
Abgesehen von der Qualitätskontrolle, die ihr alle hier dem MA zur Verfügung stellt.
Das wäre für mich schon das KO-Kriterium.
--- Ende Zitat ---
Das ist ja alles schön und gut. Weißt du was mir Sammler auf Börsen zu digitalen Lösungen erzählen, wenn ich sie drauf anspreche? Alle winken ab. Exceltabellen sind das höchste der Gefühle. Ansonsten wird alles handschriftlich notiert. Weil sie kein Vertrauen in die Technik haben.

Das sind alles vorgeschobene Einwände, die niemanden vorgeworfen würden, wenn er seine Sammlung all die Jahrzehnte über Excel oder Lotus verwaltet. Und ich bin auch kein Softwarekonzern, der auf irgendwelche ISOS bauen und einhalten muss und was verdienen muss. Ich wollte anderen nur eine Freude machen, die vielleicht ihre Sammlung mit was anderem als Excel oder änlichem verwalten möchten. Wer das Flakschiff haben möchte, kann freien Gewissens Geolitho verwenden.

Viele Grüße
Jule


vandendrieschen:
Hallo alpinus,

dein Programm ist natürlich umfangreicher als meines. Vieles der Funktionen wie GPS Daten und openstreetmap einzubinden sind mir auch eingefallen. Ich habe dies aber bewusst verworfen, da ich die Eintragungen nicht konsequent durchziehen werde und nach 1, 2 mal nutzen, mir auch nichts mehr bringt. Zudem will ich meine 5 Tage 9 Stunden Bildschirmzeit nicht unnötig auf 12 oder 16 Stunden erhöhen. Lieber setze ich mich mit meinen plastischen Fundobjekten auseinander als mich nur noch mir einer Software zu beschäftigen, was alles eingetragen und digitalisiert werden könnte.
Die Auswahl, was in meine Software rein kommt, habe ich daran festgemacht, welche Felder ich hier im MA beim Hochladen von Fundstücken wirklich befülle und für (mich) wichtig halte.

Bruno80090:
Dan bleibt, meiner Meinung nach, MINDAT die beste und zuverlässigste Referenz.
MFG,
Bruno

zampano:
Ok, bevor der Thread hier in verschiedenste Argumente (und confirmation biases) ausartet, sollten wir mal den Kontext beider Lösungen setzen.

Jule, das alles ist ja völlig legitim, bis zu einem gewissen Punkt.
Ich sehe zwei potenzielle Anwendergruppen: Die ernsthaften, anspruchsvollen und peniblen Sammler (also mit eher semi-wissenschaftlichen Zielen, wo immer es geht), und die anderen, die einfach nur ihre Stücke in ihre lokale Lösung rein kloppen wollen.

Zwischenfrage: Was ist der MA?
Es ist Lexikon, ein Forum und ein Wiki von und für Sammler. Hier wird, teilweise penibel, darauf geachtet, dass kein Schrott im MA landet. Klar kann es Fehler geben, die werden aber irgendwann von irgendjemand entdeckt und korrigiert.
Unser Hobby ist auch in Klassifikationen und Systematiken gegliedert, seien es die (Strunz/Dana)-Systematik für Mineralien oder die gemeinsam definierten Fundstellen und Regionen, und die Zuordnung von Mineralien zu Fundorten. Das gibt es ähnlich bei Eisenbahn-, Briefmarken-, und Münzensammlern. Ein deutscher Briefmarkensammler würde niemals auf die Idee kommen, eine andere Systematik als den Michel zu verwenden. Ganz einfach, weil es dann keine sichere Vergleichbarkeit gibt.

Das ist Kollaboration, für mich der entscheidende Punkt, denn davon lebt die Gemeinschaft hier.

Die Argumente, warum alle Fundstellen, wenn ich sie alleine einkloppen kann, ist damit ziemlich obsolet. Deine 50 lokal eingegeben sind wahrscheinlich schon alle im MA vorhanden und müssen nur ausgewählt werden, inklusive Hierarchien oder Zuordnungen. Das dürfte schneller sein. Wirklich private und für andere nicht sichtbare Fundorte sind übrigens auch möglich.

Kommen wir zurück zu den ambitionierten Sammlern: Eine Bestands- oder Fehlliste ist für viele ein sehr wichtiges Werkzeug. Wenn ich auf die Messe gehe, und was von einem meiner Spezialgebiete (Tsumeb oder Tellurmineralien) was suche, will ich wissen, was ich schon habe, sogar auch in welcher Qualität.
Das geht nur mit Online-Anbindung. Wobei es gäbe sogar eine Alternative: Du machst die Updates jede Woche und schickst jedem deiner Anwender eine SD-Karte mit den aktualisierten Daten. E-Mail geht ja nicht, denn das ist auch online  :D


--- Zitat von: alpinus link=toic=61923.msg408407#msg408407 date=1738750860 ---Es muss nicht alles online sein, was online machbar wäre…

--- Ende Zitat ---
Manches geht Online deutlich leichter, oder überhaupt erst.

Oder was, wenn ich deine Software tatsächlich nutzen möchte? Würdest du dieses Feature für mich einbauen, und wie schnell? Dann kommen die nächsten...

Noch ein Wort zu den Excelusern (Excel war nie dafür gedacht, wenn schon Access), Datensicherheit und Vererbung.
Zu ersteren sage ich nichts, die sind unverbesserlich und für mich uninteressant. Es gibt keine 100%-ge Datensicherheit, weder lokal noch online. Es fing lokal mit RAID an, Online ist sie seither wesentlich zuverlässiger, da Redundanz und Verteilung die Zauberworte sind. Aber auch das kann schiefgehen. Weder deine noch unsere User werden aber so blöd sein, ihre Stücke nicht zusätzlich mit einem Etikett zu versehen. Sodass im Falle eines Datenverlustes in beiden Fällen immer noch was damit anzufangen ist. Ja, auch das kann verbrennen...  ::)
Egal welche Lösung, wer sagt denn, dass die Erben damit umgehen können? Ich werde die Zugriffe auf LithCollect in einen Tresor legen und meine Angehörigen vorher briefen. Dann einen Tab im Browser zu öffnen, dürfte nicht schwieriger sein, als ein Programm zu starten. Mit Internet kennen sich die meisten ja aus ;)


--- Zitat von: vandendrieschen am 05 Feb 25, 14:16 ---Das sind alles vorgeschobene Einwände, die niemanden vorgeworfen würden, wenn er seine Sammlung all die Jahrzehnte über Excel oder Lotus verwaltet...

--- Ende Zitat ---

Ob etwas ein Vorwurf ist, bestimme nicht ich, sonst dürfte ich nichts mehr sagen, denn irgendjemand fühlt sich fast immer von etwas angegriffen. Solange ich niemanden beleidige, sage ich, was mir wichtig ist.
Das Argument der Laufdauer, tja, das Bessere ist des Guten Feind. Fax haben wir auch Jahrzehnte lang benutzt  :D

Das sind für mich auch keine Einwände, sondern ganz konkrete Kritik. Z.B. dass ich als ambitionierter Fundstellen und Systematiksammler ohne formale Daten von der Gemeinschaft, diese Spezialisierung nicht ernsthaft betreiben könnte, oder zumindest nicht mit einem immensen Zeitaufwand, von der Qualität ganz schweigen. Und dass durch die lokale "Abschottung" viele wichtige Informationen verloren gehen, weil sie nicht geteilt werden, so wie hier im MA. Im MA teilen wir doch auch gerne?


--- Zitat von: Bruno80090 am 05 Feb 25, 19:16 ---Dan bleibt, meiner Meinung nach, MINDAT die beste und zuverlässigste Referenz.

--- Ende Zitat ---

Wer sagt, dass man nur eine Quelle anzapften kann?  ;)
Abgesehen davon, dass die auch nicht perfekt sind.

vandendrieschen:
Hallo Zampano

Mein Programm hatte nie den Anspruch eine professionelle Museumsverwaltung für Profis und Kuratoren zu werden, noch eine Kollaboration zwischen verschiedenen Sammlern zu sein. Niemand brauch es nutzen. Ich hatte es nur nett gemeint. Es ist ein Hobbyprojekt. Die einzige Aufgabe dieses Dingens können soll, ist es, den eigenen Bestand zu erfassen, um einen Überblick zu erhalten, was man in seiner Sammlung hat und sich das wesentliche notieren zu können, was man sich sonst schriftlich auf Etiketten notiert.
Ich habe die Überschrift absichtlich "für Micromounts" gewählt, damit ich nicht missverständlich den Anschein erwecke, für ein Konkurrenz Produkt für Geolitho zu werben.
Ursprünglich ist es zwar für MMs vorgesehen, weil ich nicht alles durchgucken möchte, um zu finden, was ich schon habe und was noch fehlt (Erklärung folgt weiter unten, wie das funktionieren kann, ohne zig Felder und Menüs). Meine Klein und Handstufen digitalisiere ich dagegen nicht. Die haben alle einen Fundzettel. Mit Tag Monat und Jahr!
Deine Tauschpartner und das Tausch und Kaufdatum kannst du dir auch in das Beschreibungsfeld eintragen. Im Prinzip ist das Teil nur ein digitaler Fundortzettel. Vereinfacht hätte auch ein Feld fürs Foto und ein Textfeld gereicht, wo alles reingeschrieben wird.
Ein Datumsfeld einzubauen ist kein Akt und artet auch nicht in Extrawürste aus. Bei meinen gekauften MM steht meist kein Funddatum dabei. Darum habe ich das nicht eingebaut. Ansonsten kommt ein Datum mit ins Beschreibungsfeld, wenn das Kaufdatum wichtig ist. Das ist es aber im Prinzip nicht, weil es nicht verifiziert, wann das Mineral ursprünglich gefunden wurde.

Der MA (und Geolitho) hat andere Ansprüche als meine private Anwendung. Und nicht jeder sucht eine Profisoftware. Dazu gab es früher hier reichlich Anfragen. Und was wurde vorgestellt? Ein Katalogisierungsprogramm mit dem von Briefmarken bis hin zu Ü EI Figuren alles digitalisiert werden konnte. Für Mineralien gab es nie was eigenständiges, außer dieses Mineral Pro, was nicht mehr gewartet wird und nur bis Windows NT? lief.


--- Zitat ---Das ist Kollaboration, für mich der entscheidende Punkt, denn davon lebt die Gemeinschaft hier.
--- Ende Zitat ---
Mein Programm ist ein privates Sammlertool, was Aufgaben erleichtern soll. Die meisten Sammler wollen keine Kollaboration übers Internet der Mineralien wegen. Es reicht ihnen, sich auf den Börsen auszutauschen, rein hobbymäßig.


--- Zitat ---Eine Bestands- oder Fehlliste ist für viele ein sehr wichtiges Werkzeug. Wenn ich auf die Messe gehe, und was von einem meiner Spezialgebiete (Tsumeb oder Tellurmineralien) was suche, will ich wissen, was ich schon habe, sogar auch in welcher Qualität.
--- Ende Zitat ---
Versteh ich nicht. Du weißt doch selber was du in welcher Qualität in deiner Sammlung stehen hast.

Eine Bestandsliste ist doch nichts anderes als schon erfasste Mineralien in der Sammlung. Genau das kann doch die Anwendung.
Das, was fehlt, ergibt sich automatisch eine Fehlliste.
Einfach ausgedrückt. Ich bin auf einer Börse und sehe einen Billietit vom Fundort xy.
Dann such ich in der Anwendung nach Billietit und alle Billietite werden mit Fundorten aufgelistet, oder eben nicht, wenn ich noch keinen Billietit in der Sammlung habe.
Und schon habe ich meine "Fehlliste" und das fehlende Objekt, welches bei Kauf in die Bestandsliste kann.


--- Zitat ---Das geht nur mit Online-Anbindung. Wobei es gäbe sogar eine Alternative: Du machst die Updates jede Woche und schickst jedem deiner Anwender eine SD-Karte mit den aktualisierten Daten. E-Mail geht ja nicht, denn das ist auch online
--- Ende Zitat ---
Wieso geht das nur mit Onlineanbindung? Für was? Wie haben die sich in den 80ern ausgetauscht? Reden wir komplett aneinander vorbei?
Wieso muss ich Updates machen? Für was und wen? Das ist in C# geschrieben und nicht in PHP. Ich muss da nichts für jede Version neu schreiben.
Wieso muss ich jedem Anwender eine SD Karte schicken? Was soll da drauf sein? Jeder Anwender digitalisiert doch selber seine Mineralien, die er in seiner Sammlung hat. Und für die Mineralien die er nicht hat, braucht er auch keine Auswahl nicht vorhandener Mineralien. Die allermeisten Mineralien sind aber jetzt schon dabei. Und falls er welche für seine Fehlliste braucht, legt er sie halt an, macht einen Eintrag mit der Beschreibung "Fehlt noch" und editiert den Eintrag, wenn das Stück in die Sammlung gekommen ist. Es kann alles so einfach sein.


--- Zitat ---Noch ein Wort zu den Excelusern (Excel war nie dafür gedacht, wenn schon Access), Datensicherheit und Vererbung.
--- Ende Zitat ---
Unter Excel liegt Access. Der Normalo interessiert sich nicht für Vererbung. Wir arbeiten nicht mit sensiblen und datenschutzwürdigen Daten.


--- Zitat ---Zu ersteren sage ich nichts, die sind unverbesserlich und für mich uninteressant. Es gibt keine 100%-ge Datensicherheit, weder lokal noch online.
--- Ende Zitat ---
Ja. Das ist aber die Mehrheit der Sammler, die so vorgeht. Und nicht nur unter den Alten, was ich so erfahre. Und die Meinung, dass Papier oder ein Heft sicherer ist als irgendeine Software, ist sehr weit verbreitet in der Sammlerszene.


--- Zitat ---Es fing lokal mit RAID an, Online ist sie seither wesentlich zuverlässiger, da Redundanz und Verteilung die Zauberworte sind.
--- Ende Zitat ---
Du musst mir die Anfänge in der Informatik nicht erklären. Ich kenne sie selber. Online halte ich nicht für zuverlässiger. Lass einen Blackout kommen oder einen dritten Weltkrieg oder einen Anschlag auf Stromversorgungsanlagen. Da helfen dir Verteilung und Redundanz einen Fuchs, wenn du nie wieder auf die Daten zugreifen kannst.


--- Zitat ---Z.B. dass ich als ambitionierter Fundstellen und Systematiksammler ohne formale Daten von der Gemeinschaft, diese Spezialisierung nicht ernsthaft betreiben könnte
--- Ende Zitat ---
Wieso sollte das nicht gehen? Ging doch früher auch. Ich betreibe meine Systematik und Fundstellensammlung doch auch ernsthaft, ohne von einer Gemeinschaft abhängig zu sein.


--- Zitat --- oder zumindest nicht mit einem immensen Zeitaufwand, von der Qualität ganz schweigen. Und dass durch die lokale "Abschottung" viele wichtige Informationen verloren gehen, weil sie nicht geteilt werden, so wie hier im MA. Im MA teilen wir doch auch gerne?
--- Ende Zitat ---
Von was für einer Qualität redest du immer? Man muss nicht alles (mit)teilen. Diese Meinung teilen die meisten Sammler.


--- Zitat ---Egal welche Lösung, wer sagt denn, dass die Erben damit umgehen können?
--- Ende Zitat ---
Die Erfahrung und Berichte. Die Mineralien werden verkauft oder behalten (als Andenken, aber nur das, was glitzert oder bunt ist), der Papierkram wird vergessen, geht unter oder geht in die Rambusche. Wenn nicht der Fundzettel direkt an der Stufe dabei ist.


--- Zitat ---Dann einen Tab im Browser zu öffnen, dürfte nicht schwieriger sein, als ein Programm zu starten. Mit Internet kennen sich die meisten ja aus ;)

--- Ende Zitat ---
Wenn du wüsstest. Die meisten sind IT technisch auf der Höhe eines Höhlenmenschen. Was ich beruflich gesehen habe wie sogar in größeren Firmen noch gearbeitet wird. Da werden laminierte A4 Seiten mit Tagesaufgaben auf den Tisch gelegt und mit Stift und Lineal durchgestrichen, welche Aufgaben erledigt wurden und nach Feierabend wieder weggewischt für den nächsten Tag. So eine Art Tagesaufgabenplaner. Oder Mitarbeiterinnen werden von ihrem Chef über die Weihnachtsfeiertage mit Unterlagen heimgeschickt, die die die Steuerbilanzen bis Neujahr mit Taschenrechner nachrechnen müssen zur Gegenkontrolle, die schon vorher eine Kalkulationssoftware ausgerechnet hat.


--- Zitat ---"Wie der Schwabe sagt: Was nix koscht, ist nix wert!"
--- Ende Zitat ---
Ich dachte, Schwaben wollen nie was zahlen, weil sie geizig sind? ;D In meinem Fall kann ich kein Geld verlangen für was niemand Geld ausgibt.
Dann dürfte jede freie Software nix taugen.

VG.
Jule

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