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Autor Thema: Pyrochor  (Gelesen 595 mal)

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Offline Lexikon

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Pyrochor
« am: 24 Mar 25, 06:52 »
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Deutschland/Rheinland-Pfalz/Mayen-Koblenz-Kreis/Mendig, Verbandsgemeinde/In den Dellen (Grube Zieglowski)
Pyrochor
« Letzte Änderung: 17 Apr 25, 21:44 von oliverOliver »

Offline Klaus Schäfer

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Pyrochor
« Antwort #1 am: 24 Mar 25, 06:52 »
Hallo Kollegen,

Mir erscheint die Farbgebung dieses Pyrochlorkristalles nicht natürlich. Hier wurde die Farbe etwas zu ambitioniert eingeregelt. Das Bild wirkt, als würde der Pyrochlor lumineszieren.    

Offline Hartmut Stöckle

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Re: Pyrochor
« Antwort #2 am: 24 Mar 25, 09:03 »
Hallo Klaus,

Danke für Deinen Hinweis. Ich habe allerdings keine Farbänderungen vorgenommen. Das Bild wurde in Fotoshop bearbeitet mit: Inteligenter Auto-Korrektur, Dunstentfernung, Helligkeit, Kontrast und unscharf markeiren.
Dasselbe gilt für die grünen Zirkone.

viele Grüße Hartmut

Offline Klaus Schäfer

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Re: Pyrochor
« Antwort #3 am: 24 Mar 25, 10:26 »
Hallo Hartmut,

Danke für deine schnelle Reaktion. Aber mal Hand aufs Herz: Entspricht dein persönlicher Eindruck beim Betrachten der Mikrostufen im Binokular ihrer fotografischen Wiedergabe ?

Als Fotograf solltest du darauf Wert legen, daß der Eindruck, den deine Bilder vermitteln, der Realität möglichst nahe kommt. Autofilter folgen oft nicht nachvollziehbaren Algorithmen und die Einstellung des korrekten Kontrastes ist eine Kunst.

Vergleiche doch mal deine Zirkone, Pyrochlore, Titanite, Låvenite etc. mit den Fotografien anderer guter Fotografen hier im Mineralienatlas.
Dein Fundmaterial setzt sich ja aus ganz gewöhnlichen, schon oft fotografierten Mikromineralien aus der Eifel zusammen. Du wirst eine Bandbreite bei diesen Bildern feststellen, die eine glaubhafte, natürliche Farbwiedergabe darstellt.

Gruß von Klaus

Offline harzer

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Re: Pyrochor
« Antwort #4 am: 24 Mar 25, 10:47 »
Hallo Hartmut,

zunächst einmal möchte ich Deine schönen und wirklich aussagekräftigen Stackingbilder loben.

Der von Klaus angemerkten Kritik an der Farbgebung einiger Deiner neu eingestellten MM`s muss ich jedoch leider zustimmen.
Aus meiner Erfahrung mit der Nachbearbeitung von Stackingaufnahmen kann auch ich eine manuelle und dezente
Arbeitsweise nur empfehlen, da Autokorrekturen, insb. die Kontrasterhöhung oft zu Farbverfälschungen führt
Mit AI zu arbeiten, finde ich auch sehr spannend, danach muss aber meiner Meinung nach ein optischer Abgleich mit dem
Original erfolgen.

Auch eine manuelle Voreinstellung des Weißabgleiches bei Kunstlicht ist häufig sehr hilfreich.
Das Pyrochlorbild lässt vermuten, dass die Nachbearbeitung etwas kräftig ausgefallen ist, da ich die Matrix eher als weiß/transparent
wahrnehme und diese zu blaustichig wirkt.

Nichtsdestotrotz möchte ich meinen Kommentar als gutgemeinte Anregung verstanden wissen und hoffe auf weitere tolle
Bilder von Dir.
 
Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
 
Kay

Offline Klaus Schäfer

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Re: Pyrochor
« Antwort #5 am: 25 Mar 25, 06:43 »
Hallo Hartmut,

Ich möchte dein Engagement für gute Fotografien nicht unterbewerten. Jeder macht am Anfang kleine Fehler und häkelt unnötige Schnörkel. Ich lerne heute noch jeden Tag dazu.

Ein wichtiger Tipp für jeden Stacking-Fotographen ist der kleine Artikel von Stefan Wolfsried https://www.mindat.org/article.php/2143/Helicon+Focus+retouching+feature.
Er beschreibt eine Methode des manuellen Eingriffes nach dem Stacken, der matschige, unscharfe Bereiche auf dem Bild durch scharfe Originalaufnahmen aus dem Stapel ersetzt. Ebenso kann man damit Flares und vom Algorithmus erzeugte Abdunklungen auf Kristallflächen eliminieren. Auch ungewollte Strukturen im Hintergrund bekommt man damit weg.

Gruß von Klaus

 

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