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Hämatit
christof schäfer:
Schaut Euch mal die Kristallzeichnung H004al unter Hämatit an.
Klaus Schäfer:
Hallo Kollegen,
Schon lustig, hier liegt die gleiche Flächenkombination vor, wie letzthin bei dem ebenfalls trigonalen Cinnabarit, der ebenfalls falsch als als Oktaeder identifizeirt wurde.
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,62295.msg410238.html#msg410238
Daß es sich bei dem Hämatitkristall nicht um einen Oktaeder handelt, wird erkennbar an den gleichschenkligen Dreiecken (Rhomboeder) seitlich und dem gleichseitigen Dreieck oben (Pinakoid). Auf einem Photo oder einer perspektivischen Zeichnung ist dies allerdings schwieriger zu erkennen als unter dem Binokular, wenn man die Chance hat, das Objekt unmittelbar zu betrachten.
Danke an Christof für das Aufspüren der Kristallzeichnung !
ruebezahl:
Glück auf,
Rhomboeder + Pinakoid, ja das kann tückisch sein. Mein Magnetit war dann wohl etwas vorschnell.
Freundlich Grüße
Uwe
Josef 84,55:
Servus,
ich glaube Magnetit und Hämatit werden öfters verwechselt. Hier zum Beispiel: >:D
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Bildtechnik-Vergleich-2020/Stufe%2013
Glück Auf! Josef
guefz:
Gerade in solchem vulkanischen Schlackenmaterial ist Magnetit eher selten und die Hämatite sehen häufig so aus wie auf der gezeigten Stufe. Magnetit ist dagegen der Standard in den Klüften der mehr oder weniger basaltischen Laven. Da es in den meisten Eifelvulkanen beides gibt (Schlacke und basaltische Lava), gibt es meist auch beide Minerale in den Listen.
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