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Rhodochrosit mit ?Realgar?

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giantcrystal:
Hallo Max

Ja, Quarz auf Rhodochrosit habe ich von dort auch noch nicht gesehen, aber Capillitas ist ja ein größeres Grubenrevier, also warum nicht ? Wenn man mal "Rhodochrosite Slab Capillitas" googelt, dann findet man einige ungewöhnliche und seltene Paragenesen von dort, beispielsweise ganz von Schalenblende ummantelte Rhodochrositbrekzien...

Also warum kein Quarz ?

Andere Frage : Du wohnst in Hösbach ? Da komme ich öfter mal vorbei. Vielleicht können wir uns da ja mal treffen?

Herzliches Glück Auf

Thomas

cinnabarit:
Hallo Thomas.

Nun da hast du natürlich auch wieder recht, auszuschließen ist das nicht!  ;)

Finde das Stück in dieser Ausprägung doch recht charakteristisch, so dass ich mir eigentlich fast sicher war dass jemand etwas näheres weiß.
Werde das gute Stück demnächst auch mal zur Analyse mitnehmen und mal schauen was da im Detail so drinnen ist.

Zur anderen Frage: Das können wir machen, wohne mittlerweile im Nachbarort (Goldbach). Wir haben uns auch schonmal irgendwann kurz kennengelernt, meine in Aschaffenburg auf der Börse  ;)

Beste Grüße,
Max

cinnabarit:
Guten Abend zusammen!
Nun hatte ich gerade die Möglichkeit das Stück mal zu analysieren (zumindest die Chemie).
Es handelt sich einwandfrei um Rhodochrosit, mit teils bräunlichen eisenreichen Rhodochrosit-Lagen dazwischen (könnte man als Capillitit ansprechen). Außen ist Quarz in dem der Realgar sitzt. Einige eingeschlossene Erzkörnchen haben wir auch gleich mit analysiert. Gefunden wurden Cu-Ag-Sulfide, Cu-Bi-Sulfide (vermutet wurde evtl. Emplektit), Pyrit und Arsenopyrit. Ich finde da könnte die Einschätzung von Thomas mit Capillitas als Fundort doch gut dazu passen.
Was meint Ihr dazu?

Walpurgin:
Ab wann stand die Lagerstätte eigentlich im Abbau bzw.wurde sie entdeckt?

guefz:
In diesem PDF: https://repositorio.segemar.gob.ar/bitstream/handle/308849217/1316/09%20-%20Rodocrosita%20Mina%20Capillitas.pdf?sequence=1&isAllowed=y steht, dass die Vorkommen schon zu Inkazeiten bekannt waren.

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