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Agraulos ceticephalus (BARRANDE 1846)

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oliverOliver:
hallo,
"Etwa 50 mm x 48 mm großes Stück mit einem leicht disloziertes Exemplar .."
Ja, das ist die Frage - disartikuliert, oder ein Häutungsrest (Exuvium) ??
Müsste jemand von den Trilo-Spezialisten kommentieren - ich hab von den Viechern ja keine Ahnung  :)
lg
oli

Klaus Schäfer:
Hallo Oliver,

Zum Agraulos: Die Häutungsreste des Tieres sind bei der Einbettung disloziert (verschoben) worden.
Man findet bei der Fossiliensuche hauptsächlich Häutungsreste der Trilobiten. Komplette Tiere (mit Beinchen, Antennen und weiteren Appendices gibt es nur in Sonderfällen - z.B. in Bundenbach).
Ich bin selbst auch kein Trilobiten-Profi, dennoch faszinieren mich diese Tierchen total. Meine Sympathie entsteht bei Ihnen durch die Varianz im Prinzip.

Gruß von Klaus

oliverOliver:
hallo Klaus,
wenns eindeutig Häutungsreste sind, dann schreibs in solchen Fällen bitte dazu -
nur zwecks der Korrektheit im Lexikon ....
beste Grüße
oliver

Klaus Schäfer:
Hallo Oliver,

Es wäre unüblich und würde meiner Meinung nach den Rahmen sprengen, wenn ich unwesentliche Details im Text hervorheben würde. Tiere in kompletter Erhaltung sind extrem selten, so daß man diesen Umstand erwähnen (und belegen) muss. Exuvien sind die Regel, somit ist deren Erwähnung obsolet.
Bei einer Pricyclopyge prisca (kommt noch bei "P") erwähne ich natürlich die (von Paläontologen vermuteten) luminophoren Organe und die riesigen Augen und erwähne auch die Theorie des "auf dem Rücken schwimmen" dieser speziellen Tiere.  :o

Gruß von Klaus

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