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Wettbewerb "Bester Mineralieneigenfund 2025"
heavy007:
Glück Auf,
Hier ist mein schönster Fund aus 2025. Es ist ein Quarz aus Lauter Bernsbach bei Aue in Sachsen. Haldenfund. Größe: 9x7x6 cm.
soetele66:
Hallo Gemeinde,
hier mein Beitrag: es handelt sich um eine "Hand"-Stufe, die ich aus dem Hochgebirge zu Tal schleppen durfte. Der Fundort ist eine alpine Kluft am Fuß der Kristallwand, nahe der Badener Hütte bei Matrei in Osttirol, Österreich. Gefunden Anfang Juli 2025. Gewicht 4400 g, Größe siehe Lineal. Ein weiteres Formatieren vor Ort war aufgrund der Gesteinsstruktur unmöglich. Allenfalls wäre Sägen möglich. Aber vielleicht lasse ich das als Stehrumsel für die Fensterbank (auch wenn ich sonst eher MM sammle :).
Auf der Kluftfläche sind große, leicht korrodierte Calcit-Rhomboeder, daneben ein dichter Rasen aus Titanit-Kristallen, oft verzwillingt, zum Teil hochglänzend honigbraun, zum Teil mit einem (leider gut anhaftendem) Überzug von Chlorit.
Viel Spaß beim Ansehen!
Glückauf
Roland
Axinit:
Servus allerseits,
auch von mir noch ein kleiner Beitrag.
2025 war in Bezug auf gute Funde eher durchwachsen. An interessanten Funden gab es einige Minerale der Crichtonit-Gruppe - diese sind allerdings eher klein, schwarz, kaum zu photographieren und harren noch der eindeutigen Bestimmung.
Nach vielen schweisstreibenden Kilometern habe ich im Juli/August auch eine Quarzfundstelle auf 3200 m wieder finden koennen - alpine Quarze koennen toll sein, muessen aber nicht ;).
Mein und fuer mich bester Fund des letzten Jahres ist eine Haematit-Stufe (Varietaet Specularit; ca. 20 x 15 cm2] aus dem Chamrousse-Massiv im Départment Isère, Frankreich. Die Stufe stammt aus einem historischen Stollen, den ich vor einigen Jahren gefunden hatte. Angelegt wurde dieser moeglicherweise von Moenchen. In der Umgebung habe ich auch Schlackenreste entdeckt, was ein Hinweis auf eine Verhuettung vor Ort waere.
Die Stufe zeigt schoenen Metallglanz und ist nicht verwittert. Haematit ist in der Gegend eher schwierig zu finden und dann meist unscheinbar.
GA Harald
felsenmammut:
Glück Auf!
Ein Stüfchen frisch aus der Präparation: Almandingranat vom Harrison Lake, British Columbia, Kanada, vom Juni 2025. Am interessantesten ist eigentlich die Matrix, die zu etwa 80 % aus Kyanit besteht, mit geringeren Anteilen von Staurolith, Hellglimmer und Quarz. Der Staurolith ist als typisch braune Kristalle eigentlich gut kristallisiert, bleibt aber recht klein mit maximal 5 mm Größe und wurde bei der Präparation zugunsten der Granate geopfert. Die Granate sind etwa 25 mm groß. Der Granat wurde aus einem großen Geröll/Geschiebe geborgen. Metamorphe Gesteine sind in der Fundregion weit verbreitet, und Minerale wie Granat, Kyanit und Staurolith sind zusammen mit anderen paragenesetypischen Mineralen häufig anzutreffen. Auch wenn der Fundort an einem Steilhang liegt, bleibt die Herkunft aufgrund der großflächigen Verbreitung entsprechender metamorpher Gesteine recht vage.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
guefz:
Der letzte Beitrag ist zwar eigentlich etwas spät dran, aber mit der Zeitverschiebung bis BC kann man es noch so gerade eben durchgehen lassen. Ansonsten ist das Thema jetzt geschlossen.
Bis denn
Günter
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