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Bester Artikel im Lexikon

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Stefan:
Hallo Berthold, da hast du sicher auch recht.

Ich denke dennoch es gehen viel zu viele gute Artikel erst mal unter. Ich lese so viele davon wie es meine Zeit zulässt durch, dabei ist es für mich nicht so wichtig, ob mich der Artikel gerade direkt betrifft oder nicht. Mag sein dass die meisten Leute nur lesen was sie gerade interessiert. Wäre ja auch verständlich.

Ich denker, es wäre eine gute Möglichkeit gezielt auf einzelne Leistungen und derer haben wir viele hinzuweisen. Bei der bisherigen Abstimm- und Beteiligungsmotivation muss ich dir leider recht geben, da könnte es etwas schwierig werden. Diesmal könnte jeder etwas beitragen und müsste nicht "Angst" haben mit seinen Bildern so oder so nur den letzten Platz zu belegen. Jeder Artikel auch der auf dem letzten Platz ist eine Bereichrung für das Lexikon. Letzter Platz heißt ja nicht schlecht sondern vielleicht nur "nicht so Publikumswirksam" und das ist kein Tadel.

Ich kann natürlich nicht prognostizieren wie ausgeprägt der Sportsgeist unserer Besucher ist, könnte mir aber schon einen Versuch vorstellen. Wir werden sehen wie die Antworten in diesem Thread ausfallen und dann entscheiden ob es die Mühe wert ist.

Gruß Stefan

Collector:
Hallo Stefan

Dein Ansinnen und Deine Idee in Ehren - aber ich muß mich auch Berthold anschließen, dem ich in ( fast ) allen Punkten Recht gebe.

Was ist ein bester Artikel ?

(Zitat Berthold: Also, ich sehe da große Probleme in einer gerechten Berurteilung)

Ich glaube, wenn schon , solltest Du vielleicht Kriterien in Form einer Umfrage und ggf. eines Punktesystems schaffen. Daraus könnte sich dann ein Bild ergeben, welche(r) Artikel ( ich meine jetzt hier richtige Artikel, keine spezifischen Mineralien- oder Kopffüßer-Typen ).

*Ist das Thema allgemeinverständlich ?
*Ist das sorgfältig Thema recherchiert ?
*Ist das Thema aktuell ?
*Genügt der Artikel fachlichen / wissenschaftlichen Ansprüchen ?
*Wieviele Zugriffe gab es auf dieses Thema ?
*Textliche und optische Gestaltung des Themas

Ich selbst werde kein "  Bauer sein, der seine eigenen Kartoffeln lobt " .  Ich habe Artikel geschrieben, an welchen ich Stunden und Tage recherchiert habe und welche mittlerweile zig-fach redigiert, revidiert und aktualisiert wurden. Da jedermann das Recht hat, jederzeit zu ändern und seine eigenen Erkenntnisse einzufügen, bzw. Einträge anderer zu verbessern und zu erweitern, gibt es natürlich Artikel, die nicht mehr einem einzigen Autor zugeschrieben werden können.
Da nicht jeder bei Änderungen seine Signatur hinterläßt, ist auch kaum nachzuvollziehen, wer nun eigentlich die Mutter oder der Vater des Artikels ist.

Es gibt Artikel, die sind tw. wortwörtlich aus wikipedia abgeschrieben; ist auch o.k. so, aber das ist Fleißarbeit und kein eigener Input. Die würde ich mal ausklammern.

Es gibt aber auch in allen Bereichen hervorragende Artikel, wo man sofort sieht, daß der Autor hier nicht nur viel Arbeit reingesteckt , sondern sein Hirn verwendet hat oder seine persönlichen Erfahrungen einbrachte. Das sind meiner Meinung nach die Artikel, die für einen evtl. Wettbewerb infrage kommen.

Dazu gehören ganz bestimmt Themen wie zu Fälschungen, zum Bergbau, aktuelle geologische Themen, detaillierte und hilfreiche Fundstellenbeschreibungen. Aber auch Fachartikel wie zu Ammoniten und Belemniten, die ich als Nicht-Fossiliensammler als ausführlich, fachlich und einfach gut empfinde.

Als ein weiteres Kriterium sehe ich, daß zu mittlerweile nicht wenige Begriffe - wenn man googelt - dieses Thema an erster Stelle auf den Mineralienatlas verlinkt.  Es gibt eine ganze Menge von Begriffen, die weder in wikipedia definiert, oder nur schwach definiert sind, bzw. wo es im Netz kaum Informationen gibt - jedoch ausführliche Artikel im Mineralienatlas. Es macht mich natürlich etwas stolz,  zu sehen, daß ebendiese sonst anderweitig nicht auffindbaren Informationen durch Autoren des Mineralienatlas erstellt wurden.

Ein weiterer Maßstab könnte der Zugriff auf bestimmte Seiten sein. Hier sehe ich doch deutlich, wie groß das Interesse an einem bestimmten Thema ist, wenn z.Bsp. innerhalb eines Zeitraumes zwischen 2- und 3000 Menschen diese Seite aufgerufen haben.
Sicher, da gibts Artikel, wo der Autor eine sehr verständliche und sorgfältig recherchierte Arbeit in vielen Stunden erstellt hat, die aber in fast einem Jahr nur von 25 Leuten gelesen wurde. Aber, es gibt auch andere mit einer unglaublichen Resonanz - bis über 5.000 Zugriffe - und das in den unterschiedlichsten Kategorien.
Wäre das keines der ansetzbaren Kriterien ?

Resumé :

Wo setzt man die Bewertung an ?  nach welchen Kriterien ?  um einen Artikel gerecht zu beurteilen ?


gruß

collector

Stefan:
Hallo Peter,

Zugriffe sind leider kein messbarer Erfolg. So liegen die Zugriffe z.B. auch an der direkten Verlinkung aus Wikipedia heraus, die uns etliche Besucher direkt auf den artikel bringt. Ich habe bei vielen Begriffen wo ich der Meinung war unsere Artikel sind gut genug einen Link in der Wikipedia zu uns angebracht. Es können aber noch zahllose Links dort ergänzt werden, da ich das nur immer so nebenbei mache.

Ich gebe zu die Messbarkeit eines Artikls ist schwierig, aber nicht unmöglich. Es wird immer im Auge der Betrachter liegen wie er Artikel bewertet, eine Kriterienvorgabe wäre natürlich wichtig.

Wo ich auch übereinstimme, ein Artikel ist sicher mehr als eine lose Daten und Bildersammlung. Ich selbst bin teilweise Stunden an Bildern gesessen und habe die Taxonomie von Fossilien studiert um die ungereimtheiten zwischen den Autoren zu eleminieren. Ein guter Artikel braucht nun mal Zeit.

Gruß Stefan

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