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Markasit
Zuercherella:
Hallo zusammen,
meine Verzögerungstaktik sieht wie folgt aus: Schwefelsäure aus dem gefährdeten Stück auskochen (einige Minuten in Wasser kochen, wird merklich gelblich), danach gut durchtrocknen (paar Stunden im Backofen bei 60 Grad). Danach entweder unter Luftverschluss in der Dose lagern oder in einer Mischung aus Zapon-/Schellack und Aceton einlassen. Bei einigen Stücken (kleiner Arietites aus Bielefeld) hat aber auch das nicht geholfen, zwei Jahre später war er Schrott. Die Methode müsste wohl wiederholt werden.
Gruß
Michael
KOstMineral:
Hallo Frank
dass das Eisensulfat als Hydrat bei Normalbedingungen vorliegt habe ich übersehen. Bin halt Kunststoffler ;D und kein Anorganiker.
Dann kann es sich bei meinem Stück um keine Umwandlung handel. Muss wohl bei der Bildung Schwefel im Überschuss vorhanden gewesen sein?!
Gruss
Klaus
Krizu:
Cool, 8)
Dann weiss ich ja, wenn ich demnächst fragen kann! ;D ;D Habe hier auch gerde ein bis zwei Kunststoffprobleme :P
Statt Schwefel, kann es nicht ein anderes Mineral sein? Meines Wissens ist eher der Schwefel Mangelware im Gitter als das Eisen.
MfG
Frank
KOstMineral:
Nee, es ist Schwefel.
Aussehen, Eigenschaften und Geruch lassen nur Schwefel zu. Nadelprobe positiv.
Gruss
Klaus
Steinbeißer:
Wenn mich meiner vor hundert Jahren gehabter Chemieunterricht nicht getäuscht hat
ist Schwefel sehr reaktionsfreudig mit reinem Wasserstoff.Fragt mich nur nicht in welchem
Themperaturbereich und ob es hilft den Makrasit etwas längerlebig zu machen.
Kommt auf einen Test an....
Gruß Steinbeißer
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