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opalisiertes Holz

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holzopal:
@ Ralf,
ich wollte dir nicht zu nahe treten, im Gegenteil, die Fragen die Du aufwirfst sind interessant. So auf den Punkt gebracht habe ich die Kritikpunkte noch garnicht gesehen. Manches könnte man vielleicht mit noch mit (micro-) lokalen Bedingungsschwankungen zu erklären versuchen (weshalb z.B. unterschiedliche Zustände im selben Holz vorhanden sind). Aber der Widerspruch mit den "Halb-"stämmen und den verkieselten (ehemals opalisierten nach der Theorie) vollständig runden lässt sich so wirklich nicht erkläen.

Die Hölzer aus Bulgarien klingen jedenfalls interessant, darf ich mich auch schonmal für die Liste der Interessenten anmelden?

Grüße Burkhard

Ralf:
Hallo Burkhard,

öhh, ich hab mich in keinster Weise zu nahe getreten gefühlt :D.
Ich mag nur kontroverse Diskussionen und " stänker " auch mal gerne gegen alteingesessene Theorien. Wobei ich die Theorie der SiO²Reife keineswegs grundsätzlich in Frage stelle, sondern der Überzeugung bin, daß es nicht nur eine einzige - alles erklärende -  Bildungsabfolge geben kann.
Völlig unklar ist mir z.B. auch die Bildung der Achathölzer, wie sie z.B. aus Oregon kommen.
Es sieht so aus, als wäre das Holz völlig verwittert und ein verbleibender Hohlraum im Sediment danach mit klarem rosafarbigen oder grauen Achat / Chalcedon ausgefüllt, so daß ein perfekter und detailgetreuer " Abguß " des ehemaligen Holzes entstand. Das wäre ja noch erklärbar. Dummerweise gibt es auch Stücke, bei denen noch verkieseltes Holz mit Zellerhaltung übrig geblieben ist. Dieses " schwimmt " quasi  im Achat / Chalcedon. Damit ist die eigentliche Theorie des Zerfalls und späteren ausfüllens mit Kieselsäure gekenzelt. Wie geht sowas von statten ??

Beispiele:

Komplett umgewandelt

Ralf:
Von außen

Ralf:
mit wenig Holzerhaltung

Ralf:
Mehr Holz mit guter Zellerhaltung

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