Fossilien / Fossils / Fósiles > Nordamerika
Wyoming: Verliebt in ......
Stefan:
Jetzt brauch ich mal wieder eine Erklärung ;) :D
Pfefferbaum = Schinoxylon oder nicht doch Shinoxylon oder ???
Beide Begriffe werden im Internet sporadisch dafür verwendet. Wolfnag verwendet Schinoxylon, Bernd Shinoxylon. Aufgrund der geringen Trefferzahlen vermute ich, dass beide Begriffe falsch sind. Gibt es da noch einen anderen wissenschaftlichen Namen oder Schreibweise.
Wie wäre es mit Schinus?
Ordnung: Sapindales
Familie: Anacardiaceae (Sumach oder Cashewfamilie):
Gattung: Cotinus
Gattung: Pistacia
Gattung: Rhus
Gattung: Schinus (Pfefferbaum)
Art: Schinus molle (Peruanischer Pfefferbaum)
Art: Schinus terebinthifolius (Brasilianischer Pfefferbaum)
Gattung: Toxicodendron
Gruß Stefan
Wolfgang:
???
Das world wide web weiß halt auch nicht alles ....... :-\
Andreas-:
"Shinoxylon" dürfte richtig sein. Zumindest wird es bei allen einschlägigen Quellen so geschrieben.
lg
Andreas
Bernd G:
ZITAT VON www.fossilien.de/seiten/holz/holz01/holz01.htm
Versteinertes Holz:
Blue Forest Wood aus Wyoming (USA)
Auch bei dem "Blue Forest Wood" aus Wyoming aus der sog. Green River Formation handelt es sich um verkieselte Hölzer, wenngleich die Entstehungsgeschichte dieser wegen seiner blauen Chalcedonfüllungen gesuchten Hölzer sehr ungewöhnlich ist:
Vor ca. 42 Millionen Jahren erstreckten sich über eine riesige Fläche in den heutigen US-Bundesstaaten Wyoming, Colorado und Utah mehrere Seen. Diese Seen hatten sich während der Hebung der Rocky Mountains in sog. innermontanen Becken gebildet. An Flussmündungen lagerte sich große Mengen an Treibholz ab. Einige der Hölzer wurden von einer im kalkbildenden Alge (Chlorelopsis coloniata) ummantelt. Es bildete sich eine bis zu mehreren Zentimetern dicke Kalkschicht um die Hölzer. Nach und nach trockneten die Hölzer aus und schrumpften innerhalb des Kalkmantels. Der See füllte sich im Laufe der Zeit mit Sediment und Asche aus regionalen Vulkanen. Jetzt begann der eigentliche Prozess der Verkieselung, also der Versteinerung der Hölzer. Kieselsäurelösungen drangen in die Hölzer ein und ersetzten die organische Materie. Das Kieselsäure-Gel alterte im Laufe der Zeit von einem opalartigen Aggregatszustand zu dem heutigen Quarz.
Versteinertes Holz vom Blue Forest ist von außergewöhnlich guter Qualität. Die Zellstrukturen sind vollständig erhalten, selbst feinste Strukturen sind überliefert worden. Bei einigen wenigen Hölzern wurden kleine Hohlräume und Risse mit zart-blauem Calcedon ausgefüllt, was dem Holz den Namen "Blue Forest Wood" gab.
Die einzelnen Holzarten lassen sich nur mit aufwändigen Dünnschliffuntersuchungen sicher unterscheiden. Die hier angebotenen Hölzer stammen von verschiedenen subtropischen Arten, wie z.B. Fagara monophylloides (Rautengewächs), Shinoxylon (Pfefferbaum) und Ahorn.
Wolfgang:
Vor 1 1/2 Jahren stand bei Peter Rüdel´s Infos zum Blue Forest Holz auch noch Schinoxylon.
Da ich selbst von Beruf Gärtner bin, verwundert es mich nicht, dass sich bei lateinischen Bezeichnung was ändert ....... ;)
Von Herrn Rüdel hab ich die Infos übrigens nicht "geklaut": ich darf Material (auch das Bild mit dem Achat-Ausschnitt ist von ihm...) von seiner Webseite verwenden.
PS: Hoffe, das Zitieren hat trotzdem Spaß gemacht ..... ???
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