Hi Reynold!
Also, der Pleuroceras spinatum den Du da im Netz gefunden hast, befindet sich in meiner Sammlung. Das ist eigentlich ein ziemlich typischer Spinatum, allerdings täuscht das mit dem Kiel etwas. Der Ammonit ist nämlich teilweise schalenerhalten und teilweise ist nur noch der Steinkern vorhanden. Und die Grenze zwischen Schale und Steinkern verläuft gerade so am Kiel, so dass der etwas seltsam aussieht!

Wenn Du mit Steinpflegemittel über das Stück gehst, ich benutze Rember Steinpflegemittel ( erworben bei
http://www.frankenfossil.de , zwar kostet so eine Flasche einiges, aber sie hält auch ewig, habe schon hunderte Stücke eingelassen und immernoch mindestens 3/4 davon) werden die Schabspuren auf ein Minimum reduziert und auch die Innenwindungen werden dann noch besser zum Tragen kommen. Wobei es natürlich, Steinpflegemittel hin oder her, immer optimal ist, wenn alles schon 100%ig freipräpariert ist. Mit Sandstrahlen habe ich aber keine Erfahrung, meines Wissens wird das aber bei Liaskonkretionen eher weniger betrieben, wenn überhaupt, weil diese im Kern einfach zu hart sind. Da hilft nur sticheln, idealtypisch natürlich mit einem Druckluftgerät.
Ich selbst habe mir gerade (nach 10 Jahren Sammeltätigkeit) eines geleistet. Das dürfte morgen kommen. Ich freue mich schon darauf, am Wochenende mal die ein oder andere Ammonitenknolle (auch mit Pleuroceraten aus dem fränkischen Delta) zu präparieren!
Schöne Grüße,
Sönke
