Fossilien / Fossils / Fósiles > Sachsen
Sigillaria Fund von Chemnitz
Bernd G:
na dann schaun wir mal, zuordnung in der gesamtem literatur sigillaria karbon. hat sich auch bis heute nichts geändert .
kann sich aber durch den fund ändern wenn es eine sigillaria ist, wurde aber noch nicht 100 % bestätigt.
wenn ja müßte man da einiges in der literatur ändern . ;) könnte ja auch eine übergansform sein ? karbon wird ja vom perm abgelöst. karbon 360 mio. jahre und perm 290 mio. jahre sind ja nicht so große zeitunterschiede bei der erdgeschichte.
hoffe dir geholfen zu haben ;D
gruß bernd
Wolfgang:
Genau DAS hab ich auch vermutet, Bernd ......, aber die "Jungs" aus Chemnitz sind ja dran. ;)
Bernd G:
gut dann werden wir mal sehen was da raus kommt. ;)
http://www.uni-muenster.de/GeoPalaeontologie/Palaeo/Palbot/wald1.htm
kieseltorf:
Hallo,
soweit ich weiss wurde Subsigillaria brardii für so ziemlich alle bekannten Rotliegendbecken
nachgewiesen, Autun, Pfalz, Thüringen, Döhlenbecken um ein paar zu nennen. Leider ist vom
Artenreichtum im Oberkarbon dort nichts mehr zu spüren, es gibt anscheinend nur noch die eine
Art. Diese war aber vielleicht zahlenmässig stark verbreitet, so dass diese möglicherweise ganze
Sümpfe bevölkerte. Im Museumsmagazin habe ich einen Syringodendron-Beleg aus dem
Grüna-Tuff Rabensteins gesehen und die Kiesgrube Nobitz strotzt vor Bärlappresten in den
fossilführenden Hornsteinen. Subsigillaria brardii ist eigentlich die Bezeichnung für die äussere
Rinde in Abdruckerhaltung soweit ich weiss. Als Syringodendron wird die Abdruckerhaltung
innerer Rindenschichten bezeichnet, Stigmaria cf. ficoides sind deren Rhizome als Abdruck.
Der Chemnitzer Bärlappstamm ist der erste sichere Nachweis aus dem Zeisigwaldtuff und ein
wichtiger Beleg, der lange auf sich hat warten lassen. Die Stücke zeigen, dass die Rindenstämme
anscheinend unter "normalen" Bedingungen schlecht erhaltungsfähig waren (kleiner Holzkern
und nur dünne parenchymatische Rindenschichten darum). Daher sollten wir wohl eher in
fossilführenden Hornsteinen (KIeseltorf) danach suchen. Der Stamm ist im Chemnitzer Naturkunde-
museum seit kurzem zu bewundern. (sehenswert!)
Bärlappgewächse sind im Unterperm also nicht so ungewöhnlich wie man oft in der Literatur liest,.
Weitere Informationen finden sich auch unter www.kieseltorf.de/sigilla.htm
Gruss Ralph
8)>
Lausitz:
Hallo, ich bin noch neu in diesen forum. gab es denn mal bilder von besagten Siegelbaum? Bei uns in der Lausitz gab es 1990 einen Fund eines versteinertenSigillaria brardii-holzkörpers durch einen Sammler.(Bestimmung erfolgte Profess.Dr.Daber) und 2000 fand ich selbst auch einen Querschnitt(bild)Ein Vergleich wär an dieser Stelle ganz gut deshalb meine Frage nach einem Bild.
Bernd Janot , Brieske
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln