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Fluorit Rotschönberger Stollen / Freiberg

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Galenit:
Habe eine Hanstufe grünen Fluorit aus dem Bereich des Rothschönberger Stollens, ca. 10x8cm, grüngelblich, KL 1-1,5 cm. Also recht Typisch. Was mich nun interessiert:
Die Oberfläche , bzw. speziell die Kanten einiger Würfel sind recht Stumpf/Matt bis hin zu regelrecht angegriffen. Teile die vom Drusenlehm verdeckt waren, sind hingegen wie frisch. Es scheint natürlicher einwirkung zu sein. Bestätigt wird das dadurch, das von der matschigen verdeckung nichts entfernt wurde. Nun frag eich mich, ob jemand weiß, was dies ausgelöst haben kann. Kann es mit den abwässern im Stollen zusammenhängen?
Zweitens Wie bekomme ich den Lem besser von der STufe? Bisher habe ich es rein mechanisch gemacht. Also mit Zahnarztwerkzeug. Bisher ging es auch ganz gut, aber jetzt wo nurnoch Reste ab zu bekommen sind würde ich lieber etwas "sanfteres" probieren. Hat jemand da erfahrung?

der Sauerländer:
pack das Teil in eure Spülmaschine und stell den 50°C Gang an. Wird blitzeblank ;) ::)

Galenit:
Danke!
Der Fluorit hat es überlebt, sauberer ist er aber leider nciht geworden :(

Bezüglich der angegiffenen Oberflächen hat auch niemand eine Idee, oder? Hat jemand zufällig jemand ein ähnliches Stück? Selber Fundort meine ich.

Stollenkundler:
Hi Galenit,

ich habe ebenfalls einige Stücke aus dieser Region.

Das hängt mit den Stollenwässern bzw. Tageswässern zusammen. Diese enthalten gerade im Bereich des Rotschönberger Stollns relativ viel gelöste Minerale wie Eisen und Arsen. Diese greifen die Oberfläche der Minerale über einen längeren Zeitraum hinweg stark an.

Hattest also gar nicht so unrecht mit deiner Vermutung.

Schluchti:
Ich habe eine identische Stufe aus dem Freudenstein Erbstollen mit Baryttafeln obendrauf. Auch dort ist der grünliche Fluorit an manchen Stellen leicht matt an der Oberfläche, dagegen der Baryt nicht. Wird wohl an den Grubenwässern liegen. Aber auch angewitterter Fluorit von den Halden (z.B. St. Lorenz Gegentrum) ist oft so matt.   

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