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Fossile Zapfen weltweit

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oliverOliver:
wenig bekannt ist, dass auch in Ratka / HU silifizierte Zapfen vorkommen, wenn auch sehr selten - dafür aber teilweise in sensationeller Erhaltung!
hier ein Link zu einem Prachtexemplar auf den facebook-Seiten von Peter Huber:
https://www.facebook.com/holzwurm.woodworm/photos/a.235479669850874.61168.214606828604825/235497303182444/?type=3&theater
https://www.facebook.com/holzwurm.woodworm/photos/a.235479669850874.61168.214606828604825/235497359849105/?type=3&theater

oliverOliver:

--- Zitat von: phyton am 21 Mar 06, 15:56 ---Ich habe den Zapfen auf einer Börse gekauft als Pinus urani (Durchmesser 4 cm), aus Pozen, Polen. Wer weiß mehr über die Fundstelle, ist dort ein Braunkohle-Tagebau? Wahrscheinlich Tertiär?

--- Ende Zitat ---

hallo Helmut, evtl. aus Konin bei Poznan:

"Das Revier Konin liegt östlich von Poznan und verfügt über abbauwürdige Reserven von 200 Mio t.
Im Aufschluss befinden sich die vier Tagebaue Patnow, Jozwin IIA, Kazimierz und Lubst"

Zitat aus: https://media.sodis.de/open/melt/Braunkohle_Europa.pdf

oliverOliver:
und wenn wir schon bei der Braunkohle sind -
hier ein Beispiel aus Niederösterreich:

Fossile Zapfen weltweit

Abgesehen von "Kohle-Zeugs" (und Abdrücken, z.B. in Gosau-Sedimenten) sieht es ja ansonsten in Österreich mit fossilen - konkret: wirklich "versteinerten" - Zapfen ziemlich mau aus. Zu phosphatierten Zapfen aus den Grobsanden ("Phosphoritsande") des Ottnangiums hat ja Chlamys schon weiter oben (und auch mal in einem anderen Thread?) was gepostet, in der Literatur werden pyritisierte Zapfen aus dem Schlier erwähnt (steht auch schon in irgend einem anderen thread), und angeblich sol es im Bereich des Gleichenberger Vulkanismus in der Steiermark auch mal Zapfen in kieselig-karbonatischer Erhaltung (vereinzelt anscheinend auch wirklich silifiziert - sh. Cichocki 1988) gegeben haben - habe ich aber auch noch keinen gesehen.
Aus der Linz-Melk-Fm beschrieb Hofmann karbonatisch erhaltene Zapfen, aber wirklich "gut verkieselte" Zapfen scheint es in Österreich (abgesehen von den wenigen Uralt-Funden aus dem Gleichenberger Gebiet) nicht zu geben - was mich angesichts der doch recht vielen Kieselholz-Fundgebiete schon ein wenig erstaunt.

Oder werden die einfach von den Findern "geheimgehalten"? Das könnte ich mir zwar in Einzelfällen vorstellen, aber nicht, wenn sie irgendwo regelmäßiger auftauchen würden ...

Chlamys:
Stelle nochmals meine Funde aus dem Ottnangium ein. Der letzte ist ein verkohlter Abdruck in einem Schlierstück.

oliverOliver:
Auf Steinkern gibts einen Beitrag über einen Zapfen aus dem oligozänen "Phosphorit"knollenhorizont im ehem. Tagebau Zwenkau - feines Stück!

https://forum.steinkern.de/viewtopic.php?f=29&t=10050

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