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Fluorit-Preisfrage
Chris18:
Hallo
Beobachte die seite schon länger (2jahre) und man kann nicht sagen das vielel Flumis weggegangen sind .......
Bernd G:
was darf eine stufe kosten ? so kann man aber nicht an die frage gehen.
wem will man bei mineralien schon sagen was etwas zu kosten hat. wenn der anbieter meint das er es zu dem preis verkaufen kann, dann soll er es probieren.
würde eher fragen wieviel man ausgeben will oder kann. aber das liegt auch im auge des betrachters. ;)
gruß bernd
Schluchti:
Die Flurite als Honigspäte vom Marienschacht sehen ja ganz okay aus. Wie sind da so die "üblichen" Preise? An so einer Stufe hätte ich grundsätzlich mal Interesse. Was muß man da so rechnen für ne HS von etwa 10 x 8 cm?
berthold:
Hallo,
die bei top-min angebotenen Honigspäte sind preislich nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber o.k. es sind definitiv gute Stufen aus alten Sammlungen. Man muss auch hinzufügen, dass die Seite wohl in erster Linie nicht für den deutschen Markt gemacht ist (sonst wäre sie wohl kaum in englisch) und das internationale Preisgefüge - nun, das kennt man ja z.B. von den Münchner Mineralientagen. Der Preis gerade beim Honigspat ist so eine Sache. Es gab da nämlich (zu Betriebszeiten vor 35 Jahren) zeitweise sehr reichlich und auch große Kristalle. Allerdings waren die Stufen mit Kristallen ab 3-4 cm Kantenlänge fast immer beschädigt. "Verunstaltungen" durch Kaolin (eingewachsen) und rote Oberfläche (durch Hämatit in der letzten Wachstumsphase) waren viel, viel häufiger als durchscheinende honigbraune Kristalle. Wer sich also ein nicht ganz so billiges Honigspat-Stück zulegen möchte ist gut beraten das Stück nicht nur auf (sicher guten) Fotos zu beurteilen sondern es selbst in die Hand und in Augenschein zu nehmen.
Eine gute Honigspat-Handstufe mit Hexaeder-Kantenlänge so ab 2-3 cm dürfte kaum unter 100 Euro zu bekommen sein.
Bei ebay ist es mir mit einem Wölsendorfer Fluorit schon so ergangen, dass ein erworbene Stück dick lackiert war :'( obendrein war die Farbe viel blasser als auf dem Foto). Auf einer Börse hätte ich über so ein Angebot gelacht (so hat wahrscheinlich der Verkäufer über mich gelacht).
Gruß
Berthold
woelsendorfer:
Nachtrag zu diesem Thread:
Mittels Suchfunktion im Mineralienatlas gefunden … und mal wieder geschockt über die Art und Weise wie Sammler, ohne Hintergrundwissen, durch den Schlamm gezogen werden.
Da diese Aussage auch in Google zu finden ist von mir nun einen Kommentar dazu:
Die besagte Stufe von Grube Cäcilia ist eine Stufe aus Stefans privater Sammlung gewesen, die aufgrund der sehr seltenen Ausbildungsform unverkäuflich war und im freien Handel kaum zu finden waren und sind. Derartige Stufen wurden von Dr. Ziehr in der Literatur beschrieben, aber zu bekommen war genau diese Art der Stufen so gut wie gar nicht. Es sind absolute Top-Raritäten aus dem Wölsendorfer Revier, wie diese aussehen ist hier zweitrangig, aber die Stufe ist in ihrer Zusammenstellung aus der Kluft von Grube Cäcilia Top.
Eine Stufe die im Grunde genommen unverkäuflich ist, wird dann mit einem entsprechend hohen Preis angesetzt, falls ein Interessent doch mal danach fragt. Stefan ist und war nicht der einzige Sammler der so Gedacht und gehandelt hat, denn ab einem bestimmten Preis sind viele Sammler bereit ihre Stufen zu veräußern.
Netten Gruß
Micha
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